Aktuelles, Regional / Freitag, 15.Januar.2016

Rhein-Sieg-Kreis: Bornheim erteilt männlichen Asylbewerbern Badeverbot

Nachdem es in Bornheim, aber auch in anderen Schwimmbädern, zu Belästigungen auf sexueller Grundlage von weiblichen Besuchern durch männliche Asylbewerber gekommen ist, zieht die Stadt Bornheim nunmehr die Notbremse.

Das städtische Schwimmbad ist für männliche Asylbewerber ab sofort tabu. Die Stadt Bornheim hat den Asylbewerbern den Zugang zum Schwimmbad verboten, weil sich immer mehr Besucherinnen und Angestellte über sexuelle Belästigungen durch Männer aus einer nahen Asylbewerberunterkunft beschwert haben. PRO NRW begrüßt das mutige Vorgehen der Stadt Bornheim, fordert aber auch eine rückhaltlose Aufklärung der Vorfälle und eine Bestrafung der Täter. Es kann nicht hingenommen werden, dass Frauen in deutschen Schwimmbädern durch Asylbewerber sexuell belästigt werden. Das Bornheimer Beispiel sollte Schule machen und bei ähnlichen Vorfällen sofort auf andere Schwimmbäder übertragen werden.