SPD lehnt Zuschüsse für Opladener Karnevalisten strikt ab!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Mittwoch, 29.November.2017

SPD lehnt Zuschüsse für Opladener Karnevalisten strikt ab!

Im Jahr 2018 müssen die Leverkusener Karnevalisten nochmals verschärfte Sicherheitsanforderungen wegen der Gefahr vor islamistischen Terroranschlägen erfüllen.
Die Sicherheitsanforderungen erfordern immense Kosten. Mittlerweile rechnen die Leverkusener Karnevalisten damit, dass sie für die zwei Karnevalsumzüge für Wiesdorf und Opladen Sicherheitskosten in Höhe von 60.000 Euro aufbringen müssen. Es besteht daher die latente Gefahr, dass der Opladener Karnevalsumzug im Jahre 2018 ausfällt.
Vor diesem Hintergrund hat PRO NRW gestern in der Bezirksvertretungssitzung
beantragt, der Bezirk II sollte mit Bezirksmitteln in Höhe von 5.000 Euro den
Opladener Karnevalsumzug finanziell unterstützen.
Die Opladener SPD wetterte massiv gegen diesen Antrag und ließ erklären, dass
man die Opladener Karnevalisten im Regen stehen lassen will. Es sei
ausgeschlossen sich mit einem Zuschuss an den Kosten für den Karnevalsumzug in
Opladen 2018 zu beteiligen. Nach einer lebhaften Diskussion über den Antrag,
vertagte die Bezirksmehrheit den Antrag in die Januar-Sitzung.

Hierzu erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende und Opladener Bezirksvertreter
Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Schon im letzten Jahr musste der Festausschuss für die notwendigen
Sicherheitsauflagen Kosten in astronomischer Höhe tragen. Es ist sehr
unwahrscheinlich, dass die Karnevalisten das Geld über Spenden beibringen
können, so dass die Gefahr besteht das der Opladener Karnevalsumzug ausfällt. Die zuständige Polizei hat eindeutig erklärt, dass, wenn das Sicherheitskonzept nicht realisiert werden könne, es keinen Umzug in Opladen geben werde. Dies alles scheint den Opladener SPD-Politikern egal zu sein. Verständnis für regionales Brauchtum insbesondere für den Karneval scheint bei den Genossen nicht besonders ausgeprägt zu sein.
Es ist skandalös, dass die SPD die Karnevalisten nicht finanziell unterstützen
möchte. Immerhin erhöht der Opladener Karnevalsumzug mit dem großen Festzelt
die Umsätze und damit auch die Steuerzahlungen. Es muss daher für den Opladener
Umzug finanzielle Zuschüsse geben. Im Übrigen ist es nicht nur für die SPD sowie
für alle Altparteien mehr als beschämend, dass aufgrund ihrer verfehlten
Flüchtlingspolitik harmlose Karnevalsumzüge in Leverkusen zu einem finanziellen
Wagnis werden. Unzählige Polizeikräfte müssen nun die Rosenmontagszüge
überwachen, weil die Sicherheitsauflagen jedes Jahr immer strenger werden.
Eigentlich sollte man sämtliche anfallenden zusätzlichen Sicherheitskosten den
verantwortlichen Politikern in Berlin in Rechnung stellen!“

 

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