Aktuelles / Donnerstag, 9.August.2012

Solinger Salafisten organisieren sich neu – VS schaut zu!

Der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger (SPD) wollte den Bürgern unseres Landes demonstrieren, dass man mit ein paar Razzien das Problem des radikalen Islams in NRW löst. Zwischenzeitlich hat die latent gewaltbereite salafistische Szene sich jedoch in der Klingenstadt Solingen völlig neu organisiert.

Nun sind sie unter anderem auch in den Wäldern Solingens aktiv und schrecken nicht einmal davor zurück, auf den Spielplatz hinter dem Hallenbad Vogelsang öffentlichkeitswirksam ihre Aktivitäten zu verrichten. Solingen bleibt demzufolge ein nach wie vor handlungsfähiger Stützpunkt der salafistischen Extremisten. Solingen gilt als Zentrum dieser demokratiefeindlichen islamistischen Gruppe.

Viele islamische Terroristen hatten in der Vergangenheit rege Kontakte zum Salafismus, der vor allem junge Menschen anspricht. Es werden also auch weiterhin in Solingen junge Muslime für den heiligen Krieg rekrutiert.

Zur salafistischen Gefahr erklärt der PRO NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Mittlerweile sollen sich fast 5.000 Salafisten in Deutschland und schwerpunktmäßig in NRW aufhalten. Es handelt sich hierbei um die gefährlichste und dynamischste Bewegung beim Ausländerextremismus. Wir fordern neben weiteren Vereinsverboten ein entschlossenes Vorgehen unserer Sicherheitsbehörden gegen diese gefährlichen Extremisten.

Insbesondere muss zügig der legale Aufenthaltsstatus von islamistischen Hasspredigern in der Bundesrepublik beendet werden. Wer zum heiligen Krieg gegen unsere Gesellschaftsordnung und das Grundgesetz aufruft, der kann nicht weiter legal in der Bundesrepublik verbleiben. Der gehört vielmehr schnellstmöglich abgeschoben.“