Aktuelles / Dienstag, 7.Februar.2012

Solingen: Salafisten zeigen Gewaltbereitschaft

Gleich in doppelter Hinsicht sorgte die Millatu-Ibrahim-Moschee in der Solinger Nordstadt am 6. Februar 2012 für Negativschlagzeilen: In den Morgenstunden bedrohten Salafisten (äußerst radikale Muslime) dieser Gemeinde einen 56-jährigen Journalisten, dem in einem PKW sitzend seine Brille entrissen werden konnte. Es finden derzeit polizeiliche Ermittlungen gegen die Angreifer statt. Am selben Tag verurteilte der britische Zentrale Strafgerichtshof Old Bailey die bergischen Islam-Konvertiten Robert B. und Christian E. wegen der versuchten Einfuhr von Hass- und Terror-Schriften zu Haftstrafen von zwölf bzw. 16 Monaten. Beide in der Moschee indoktrinierten Männer kamen allerdings auf freien Fuß, da ihnen ihre seit Mitte Juli 2011 andauernde Untersuchungshaft angerechnet worden ist.

Solche Aufkleber der Salafisten sind mittlerweile an vielen Orten im bergischen Städtedreieck zu finden.

Wie die Bürgerbewegung PRO NRW bereits berichtet hat, ist die Hinterhof-Moschee Millatu Ibrahim an der Solinger Konrad-Adenauer-Straße eine der NRW- und deutschlandweit schlimmsten Brutstätten salafistischer Gewalt-Ideologie. Seit einigen Wochen fungiert dort Mohammed Mahmoud, ein Orientale österreichischer Staatsbürgerschaft, unter dem Pseudonym „Abu Usama al-Gharib“ als hasspredigender Imam. Im Jahr 2007 drohte Mahmoud per Internet-Video dem deutschen Staat, es werde Terroranschläge geben, wenn sich die Bundeswehr nicht aus Afghanistan zurückzieht. Von 2007 bis 2011 verbrachte Mahmoud wegen seiner terroristischen Umtriebe vier Jahre in österreichischer Haft. Seit seiner Entlassung bevorzugt er die Bundesrepublik Deutschland als seine Wirkungsstätte. Eine Abschiebung Mahmouds nach Österreich ist dringend geboten.

Udo Schäfer

„Was vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Klingenstadt erstaunt, ist die Stellungnahme des Oberbürgermeisters Norbert Feith, die in der Zeitung Rheinische Post dergestalt wiedergegeben wird, beim Salafismus handele es sich um ‚einen rückwärtsgewandten Ur-Islam‘, der ‚mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht vereinbar sei‘“, so der PRO-NRW-Bezirksvorsitzende Bergisches Land, Udo Schäfer, der ferner anmerkt: „Bislang fielen Altparteien-Politiker eher mit Beschwichtigungsversuchen und ‚kultursensibler Sprache‘ (eine Forderung der niedersächsischen Integrationsministerin Aygül Özkan vom Sommer 2010) gegenüber den Islam-Gemeinden auf. In diesen politisch korrekten Kreisen ist Gewalt als Wesenskern der islamischen Lehre stets in Abrede gestellt worden. Unabhängig davon, ob der erste Bürger Solingens sich zu einem echten Islamkritiker entwickeln sollte, wird unsere Bürgerbewegung PRO NRW selbstverständlich die besorgniserregenden Aktivitäten der Millatu-Ibrahim-Moschee im Auge behalten und die Öffentlichkeit über die wichtigsten Zusammenhänge informieren.“