Aktuelles / Dienstag, 28.Februar.2012

Solingen: Altparteien entdecken Angst der Bürger vor den Salafisten

Seitdem Ende vergangenen Jahres der salafistische Hassprediger Mohamed M. von Berlin nach Solingen zog und quasi über Nacht die Leitung der örtlichen Moschee-Gemeinde „Masjid ar-Rahmah“ an der Konrad-Adenauer-Straße übernahm, geht in der bergischen Stadt die Angst vor dem Islamismus um. Dabei ist es nicht unbedingt das fremdartige Aussehen der Salafisten, die mit ihren Bärten und Talaren durchaus keinen freundlichen Eindruck machen, das den Bürgern Angst einflößt. Vielmehr ist es das Wissen darum, dass sich in der radikalislamischen Strömung des Salafismus das wahre Bild des Islam zeigt.

Dessen totalitäre Ausrichtung ist zutiefst freiheitsfeindlich und unter der Leitung von Mohammed B. schickt sich die salafistische Ideologie nun an, auch in Solingen Raum zu greifen. Dabei hat der salafistische Hassprediger vor allem die Jugend im Visier, der er ein rosiges Bild von der Zukunft malt – natürlich gesehen durch die Brille des Salafismus, für den er sie gewinnen möchte.

Nachdem die Bürgerbewegung PRO NRW bereits Anfang des Jahres die Initiative ergriffen hatte und mit einer eigens erstellten Petition schon viele hundert Unterschriften gegen die salafistischen Hassprediger gesammelt hat, versucht der Solinger CDU-Bürgermeister Norbert Feith als Speerspitze der Altparteien nun Verständnis für die Angst der Bürger vor dem Salafismus zu heucheln und Aktivität vorzutäuschen.

Anlass für diesen plötzlichen Sinneswandel dürfte die Anmeldung einer großen Kundgebung von PRO NRW für den 24. März im Herzen der Solinger Innenstadt sein. Da sich diese schon jetzt großen Zuspruchs der Bürger erfreut, sieht der Bürgermeister wohl seine Felle davonschwimmen. Sein Satz „Wir brauchen und wir haben in dieser Situation einen Schulterschluss aller Demokraten gegen die Extremisten aller Himmelsrichtungen und Schattierungen – gleich ob von rechts oder links oder religiös motiviert“, den er gegenüber „Welt online“ äußerte, könnte direkt von der PRO-NRW-Internetseite abgeschrieben sein.

Udo Schäfer

„Die Altparteien haben in den vergangen Jahren durchgängig die Augen vor den Gefahren der Islamisierung verschlossen und jedem noch so fragwürdigen Islmasierungsprojekt ihre Zustimmung gegeben. Da ist es nur verständlich, dass sich die besorgten Bürger in Scharen von ihnen abwenden und das Gebaren von Bürgermeister Feith ist vor diesem Hintergrund an Hilflosigkeit kaum zu überbieten.“, kommentiert der PRO-NRW-Bezirksvorsitzende im Bergischen Land, Udo Schäfer, den plötzlichen Aktivismus von Feith und Co.

Weiter erklärt Schäfer: „Als freiheitliche Bürgerbewegung warnen wir schon seit vielen Jahren vor den Gefahren der Islamisierung und insbesondere vor dem Salafismus, dessen Vertreter in Nordrhein-Westfalen seit einiger Zeit massiv auftreten. Erfolgreich ist es uns gelungen, in Mönchengladbach die Ansiedlung einer salafistischen Ausbildungsstätte zu verhindern. Diesen Erfolg wollen und werden wir in Solingen gerne wiederholen. Es reicht angesichts der salafistischen Bedrohung keinesfalls aus, sich in Lippenbekenntnissen zu übern. Schließlich sehen die deutschen Sicherheitsbehörden nicht umsonst die Gefahr von Terroranschlägen, die von salafistischen Zellen ausgehen.“