Landesweit / Montag, 2.August.2010

„Solche Minister sind überflüssig!“

Dass es den Arbeitsbereich „Emanzipation“ für ein Landesministerium gibt, macht den normalen Zeitgenossen schon stutzig. Die Grüne Barbara Steffens bestätigt nun diesen Argwohn. Sie fordert eine Frauenquote für Aufsichtsräte.

Sozialisten erkennt man daran, dass sie besonders großzügig mit anderer Leute Geld hantieren, und dass sie besonders ausgeprägte Vorstellungen davon haben, wie andere Menschen leben sollen. Letzteres ist der passgenau zugeschnittene Arbeitsbereich der Grünen „Emanzipationsministerin“ Barbara Steffens, die sich jetzt „dafür einsetzen will“, dass für die Aufsichtsratsposten von börsennotierten Unternehmen eine Frauenquote eingeführt werden soll. Als Vorbild erwähnt die Landesministerin Norwegen, wo Unternehmen nur an die Börse dürften, wenn sie eine Frauenquote von 40 % nachweisen könnten.“ Weil derlei nicht in der Kompetenz der Landesregierung steht, will die grüne Quotenjägerin nun eine Bundesratsinitiative zu dem Thema starten.

Rechtsanwältin Judith Wolter, Pro-NRW-Politikerin und Fraktionsvorsitzende im Kölner Stadtrat

Nach Ansicht von Judith Wolter dokumentiere der Quotenwahn der Ministerin die Fixierung auf das Geschlecht und sei damit nichts anderes als eine neue Form egalitären Rassismus:

„Die Altparteien werden ja nicht müde, ständig eine Lehre der Gleichheit zu betonen – egal, ob sich dies nun um die Einwanderungsfrage oder um den neuen Genderwahn handele. Jede Erwähnung von Unterschieden wird von Politikern wie Barbara Steffens reflexhaft mit dem Stempel des Rassismus deklariert.

Dabei führen diese Politiker selbst einen Rassismus herbei, in dem sie sich nämlich in allen Fragen ständig auf solche Unterschiede fixieren. Der ganze Quotenwahn gehört dazu: Ein Bewerber für eine bestimmte Stelle wird dann nicht mehr als Mensch an sich gesehen, sondern er wird dann auf die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht reduziert, wenn eine bestimmte Quote zwanghaft erfüllt werden muss. Mit Gleichberechtigung hat dies nichts mehr zu tun.

Pro-NRW tritt dagegen für den Gleichheitsgrundsatz ein, wie er im Grundgesetz verankert ist und nicht so, wie er in den ideologisierten Politikerköpfen wie dem von Frau Steffens herumschwirrt. Für die Frage einer Postenvergabe, gleich welcher Art, hat allein die Eignung des Kandidaten zu entscheiden, nicht aber Herkunft oder Geschlecht. Frauen-Quoten beleidigen Frauen und widersprechen dem Gleichheitsgrundsatz unserer Verfassung. Wir lehnen sie deshalb ab.

Solche Minister sind überflüssig, ihre Politik vergiftet das gesellschaftliche Klima.“