Landesweit / Samstag, 20.März.2010

Gabriel und Maffay im Einsatz gegen pro NRW

SPD-Parteichef traf sich am Donnerstg mit Vertretern von Moscheen aus Nordrhein-Westfalen – Hasserfüllte Stimmungsmache ist Kernbestandteil des SPD-Wahlkampfes zur Landtagswahl – SPD-Bundesvorsitzender und der abgehalfterte Schlagersänger Maffay im „Kampf gegen Pro NRW“

Der auch als „Harzer Roller“ bekannte Chef der einstigen Volkspartei SPD, Sigmar Gabriel, hat sich am Donnerstag mit Vertretern von Moscheen aus Duisburg, Bochum, Essen, Gelsenkirchen u.a. zum Kaffeekränzchen ins Berliner Willy-Brandt-Haus getroffen. Kernbestandteil des Gespräches wird wohl Gabriels gutmenschlich motivierter Aktionismus sein, den er angesichts der islamkritischen Aktivitäten am letzten Märzwochenende im Ruhrgebiet entfaltet. Am Freitag kommender Woche will er nach eigener Aussage vor all jenen Moscheen und islamischen Zentren zugegen sein, vor denen die pro-Bewegung ihre Mahnwachen zum Erhalt der abendländischen Kultur durchführt. Wie er das vor dem Hintergrund anstellen will, dass mehrere pro-NRW-Mahnwachen gelichzeitig stattfinden, blieb bisher Gabriels Geheimnis. Am Sonntag schließlich will Gabriel auf der Haupdemo gegen den pro-NRW-Protestzug zur Merkez-Moschee mitmarschieren. Unterstützung bei seiner Tour erhält Gabriel vom abgehalfterten Schhlagersänger Perter Maffay, der offensichtlich nur noch mit solch politisch opportunistischen Aktionen auf PR hoffen kann.

Zu Gabriels Aktionismus erklärt pro-NRW-Vorsitzender Markus Beisicht:

„Wenn es einzig der Kampf gegen rechte Demokraten ist, der die SPD unter Herrn Gabriel noch wahlkampffähig hält, dann ist das ein trauriges Zeugnis vom Niedergang der einstigen Volkspartei. Was den einstigen und ziemlich glücklosen Ministerpräsidenten von Niedersachsen bei seinen Attacken reitet, lässt sich kaum erschließen. Ob es geistige Schlichtheit ist oder eine bis zur Selbstaufgabe reichende Gutmenschlichkeit, das lässt sich wohl nicht abschließend klären. Es steht aber zu vermuten, dass sich beides in der Person von Herrn Gabriel zum Schaden der Demokratie und seiner eigenen Partei vereinigt hat.

Es steht auch die Frage im Raum, zu wessen Nutzen Gabriel sich so vorbehaltlos an Vertreter der türkischen Religionsbehörde Ditib und anderer Moscheeextremisten andient. Glaubt er, bei ihnen Verbündete für seinen hoffnungslosen NRW-Wahlkampf zu finden? Oder hoffte er am Ende gar, mit seinem rückgratlosen Gebaren der SPD in Nordrhein-Westfalen neue Wählerschichten zu eröffnen? Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf, Herrn Gabriel im Rahmen unseres islamkritischen Wochenendes im Ruhrgebiet begrüßen zu können. Einer fundierten Diskussion über die Gefahren der Islamisierung wird er sich sicherlich nicht verweigern wollen. Sonst könnte man am Ende noch glauben, ihm fehlten die Argumente und er habe Angst vor der demokratischen Auseinandersetzung.“