Regional / Montag, 6.September.2010

Siegen-Wittgenstein: pro-NRW-Kreisvorstand gewählt

Eine gut besuchte Mitgliederversammlung wählte am vergangenen Freitag in einer Wilnsdorfer Gaststätte den neuen Vorstand des pro-NRW-Kreisverbandes Siegen Wittgenstein. Nach einem begeisternden Impulsreferat des pro-Köln-Stadtrates Jörg Uckermann wählten die anwesenden Mitglieder Franz-Herbert Schneider aus Wilnsdorf zum Vorsitzenden des noch jungen Kreisverbandes.

Schneider hat schon maßgeblich zum Aufbau des Verbandes beigetragen und kandidierte bereits bei den vergangenen Landtagswahlen für pro NRW.  Zu seinem Stellvertreter wurde Kurt Fischer aus Freudenberg gewählt. der geschäftsführende Kreisvorstand wird von Yasmin Sänger als Schriftführerin vervollständigt, die sich der breiten Zustimmung der Mitglieder sicher sein konnte. Den Kreisvorstand komplettieren Markus Jaworek, Rosi Fischbach, Kurt Peter Wienand und Heidi Schneider als Beisitzer.

Der neue Vorstand des pro-NRW-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein mit Jörg Uckermann: (v.l.n.r.) Rosi Fischbach, Markus Jaworek, Franz-Herbert Schneider, Kurt Peter Wienand, Yasmin Sänger, Jörg Uckermann und Kurt Fischer.

Im Anschluss an die Versammlung zog der pro-NRW-Jugendbeauftragte Gereon Breuer, der die Versammlung leitete, eine positive Bilanz: „Ich freue mich, dass in meiner Heimat Siegen-Wittgenstein nun auch ein arbeitsfähiger pro-NRW-Kreisverband existiert, der von einem kompetenten und engagierten Vorstand geführt wird. Bereits am guten pro-NRW-Ergebnis der Landtagswahl war abzulesen, wie nötig die politische Arbeit der pro-Bewegung hier in dieser Region ist und wie erfolgreich ein Kommunalwahlantritt im Jahr 2014 sein kann.

Die Bürger Siegen-Wittgensteins fühlen sich von den Altparteien verraten und verkauft. Misswirtschaft und Inkompetenz sind leider in vielen Verwaltungsspitzen von Wilnsdorf bis Bad-Berleburg an der Tagesordnung. Allein die Diskussion über eine eventuelle Auflösung der Gemeinde Wilnsdorf, die einmal eine der reichsten Gemeinden des Siegerlandes war, ist symptomatisch für das Versagen der etablierten Politik auf ganzer Linie. Solche Steilvorlagen kann der neue Kreisvorstand auch außerparlamentarisch verwandeln und den Bürgern deutlich machen, dass es mit pro NRW eine Alternative zu Bürgerferne und perspektivlosem politischen Handeln gibt.“