Aktuelles, Landesweit / Freitag, 22.August.2014

Schwarzer Tag für Leverkusen

Wie nicht anders zu erwarten war, will das umstrittene politische Auslaufmodell Reinhard Buchhorn (CDU) mit 67 Jahren im kommenden Jahr erneut als Oberbürgermeister kandidieren.

Der selbst in der eigenen Verwaltung höchst umstrittene Oberbürgermeister erklärte auf einem Sonderparteitag der Leverkusener CDU, dass er erneut antreten werde und bezeichnete das fragwürdige Mehrheitsbündnis aus CDU und Grünen nebst Anhängsel als eine Gemeinschaft des bürgerlichen Lagers, die als Freunde die Stadt angeblich voranbringen würden.Beisicht_MTÜ_polaroid

Zur Kandidatur von Buchhorn erklärt der PRO NRW-Vorsitzende und Ratsherr Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Es ist schon erstaunlich, dass der als Oberbürgermeister gnadenlos gescheiterte ehemalige Feldwebel mit fast 70 Jahren erneut für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren möchte. Unter OB Buchhorn wurde unsere Stadt bekanntlich regelrecht vor die Wand gefahren. Es gibt keinerlei finanziellen Spielräume mehr. Trotzdem setzte Buchhorn mit Brachialgewalt wider aller Vernunft das überdimensionierte millionenschwere Prestigeobjekt Neue Bahnstadt Opladen durch. Der gebeutelte Leverkusener Steuerzahler muss es halt irgendwie richten. Buchhorn ist des Weiteren dafür verantwortlich, dass die Stadtverwaltung immer dreister an der Gebühren- und Abgabenschraube dreht: Parkgebühren, Grundsteuer A und B, Gebühren für den Besuch städtischer Einrichtungen, städtische Dienstleistungen, Müllgebühren, Hunde- und Gewerbesteuer … . Alles hat sich in der Amtszeit Buchhorns exorbitant zu Lasten der Bürger verteuert.

Und statt endlich in Rente zu gehen, will der pöstchenverliebte CDU-Senior erneut Oberbürgermeister werden. Die erneute Kandidatur von Buchhorn stellt natürlich für die gesamte Leverkusener CDU ein Armutszeugnis aus. Sie verfügt offenbar über keinen vorzeigbaren Kandidaten dem man zutraut, die OB-Wahl gegen die SPD zu gewinnen. Mit Buchhorn oder mit einem SPD-Oberbürgermeister oder einer SPD-Oberbürgermeisterin wird es weiter abwärts mit Leverkusen gehen.

PRO NRW wird jedenfalls einen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten aufstellen und kündigt schon jetzt einen provokanten und öffentlichkeitswirksamen OB-Wahlkampf in Leverkusen 2015 an. Buchhorn gehört in Rente geschickt. Stattdessen braucht Leverkusen einen Oberbürgermeister, der primär Politik für die einheimische Bevölkerung anstatt für Fremde und Randgruppen betreibt und der endlich das hemmungslose Abzocken der Bürger beendet.“

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