Schulterschluß von PRO NRW und AfD in der Islamkritik
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Montag, 2.Mai.2016

Schulterschluß von PRO NRW und AfD in der Islamkritik

(c) Fotolia / Stauke

(c) Fotolia / Stauke

Die AfD hat am Wochenende bei ihrem Bundesparteitag die wesentlichen islamkritischen Forderungen von PRO NRW übernommen und diese in einigen Bereichen sogar noch einmal zugespitzt.

Es ist dabei sehr erfreulich, daß die AfD eine PRO-NRW-Kernaussage, nämlich die Unvereinbarkeit der sogenannten „Scharia“ mit unserem Grundgesetz, vollständig übernommen hat. Ebenso ist es begrüßenswert, daß die AfD ebenso wie PRO NRW zu der Auffassung gelangt ist, daß der Islam nicht zu Deutschland gehört. Pikant ist, daß der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz, hauptsächlich wegen dieser islamkritischen Aussagen, PRO NRW in der Vergangenheit als angeblich verfassungsfeindliche Bestrebung stigmatisiert hat. PRO NRW fühlt sich jedenfalls durch die nahezu vollständige Übernahme ihrer islamkritischen Positionen und Programmpunkte durch die AfD als freiheitliches Original bestätigt. Die Auseinandersetzung mit dem politischen Islam bleibt  einer der wesentlichsten  inhaltlichen Kerne unserer Partei und immer mehr politische Formationen positionieren sich mittlerweile ähnlich in dieser Frage wie unsere Partei.

logo pro

markus-neuHierzu erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Wir haben offensichtlich im Kampf gegen den politischen Islam einen neuen starken Verbündeten bekommen. Alle Demokraten sind gefordert, den Wertekanon unseres Grundgesetzes gegenüber dem sich aggressiv ausbreitenden Islam und den Anhängern der Scharia zu verteidigen. Konkret setzen wir uns für neue Akzente in der Islampolitik ein: Wer in muslimischen Moscheen zukünftig predigen will, muß in Deutschland ausgebildet sein. Gepredigt wird in deutscher Sprache von staatlich anerkannten Imamen, die ein Gelübde auf unser Grundgesetz geleistet haben. Die bisherige Praxis, daß dubiose Imame nach Deutschland importiert werden, um hier in Moscheen ihre gefährlichen Lehren, zumeist in arabischer Sprache, zu verkünden, ist strikt zu unterbinden. Alle Imame müssen verpflichtet werden, auf Deutsch zu predigen. In der Bundesrepublik eingesetzte Imame müssen unsere Grundrechte und Werte achten und teilen, wenn sie predigen wollen. Unsere Partei fordert daher, daß sämtliche Imame einen Eid auf unser Grundgesetz leisten und unseren Wertekanon vollumfänglich anerkennen. Wir setzen uns zudem für eine ständige engmaschige Kontrolle der gepredigten Inhalte in den Moscheen ein. Nur so kann eine weitere Radikalisierung der Muslime unter dem Deckmantel der freien Religionsausübung verhindert werden. Für uns ist klar, daß der politische Islam unvereinbar ist mit einer freiheitlichen Demokratie.“

Tags: , , , , , , , , ,