Aktuelles / Montag, 20.September.2010

Schallende Ohrfeige für die Bürger

Bundesinnenminister Thomas de Mazière hat in der Integrationsdebatte zu Offenheit und Toleranz aufgerufen. Allein könne dies der Staat nicht bewältigen. Unser Land sei, so der Minister weiter, „ohne Zuwanderung, verbunden mit Weltoffenheit und Toleranz … um vieles ärmer.“ Es bedürfe einer „Willkommenskultur“ auf Seiten der aufnehmenden Gesellschaft.

Der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro NRW, der Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, bezeichnete diese Erklärung als schallende Ohrfeige für die Bürger und als einen Beweis der absoluten Realitätsausblendung der Altparteien:

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Man hat den Eindruck, als habe es die Debatte um das Buch von Thilo Sarrazin gar nicht gegeben. Thomas de Mazière blendet alle statistisch belegten Ergebnisse dieses Buches aus und macht wieder einmal die eigene Bevölkerung für die dramatische Situation in unserem Land verantwortlich. Das ist eine schallende Ohrfeige für alle Bürger im Land – Zuwanderer und Einheimische –, die unter dem Terror des Islam leiden.

Statt eine Willkommenskultur anzumahnen, hätte der Minister lieber deutlich machen müssen, dass sich Zuwanderer an unsere Kultur anzupassen und unsere Gesetze zu beachten haben. Insbesondere viele muslimische Einwanderer sind dazu offenbar nicht in der Lage. Ihre Religion steht den Freiheits- und Gleichheitswerten unserer Kultur diametral entgegen.

Pro NRW lehnt Offenheit und Toleranz gegenüber einem extremistischen Weltbild des Islam ab, das Offenheit und Toleranz abschaffen will. Diese Offenheit und Toleranz wurde in Deutschland und ganz Europa in den letzten Jahrhunderten gegen den Widerstand solcher totalitären Weltbilder abgerungen – zuletzt gegen den Nationalsozialismus und in der nächsten Vergangenheit gegen den Kommunismus.

Unsere Bürgerbewegung wird sich mit aller Leidenschaft dagegen wehren, dass Intoleranz und Enge durch den Islam wieder in unserer Heimat Boden gewinnen. Gemeinsam mit den Republikanern werden wir mit Hochdruck daran arbeiten, dass diese Stimme der Vernunft endlich auch politisches Gewicht bekommt. An alle rechtsdemokratischen Kräfte im Land möchte ich deshalb nochmals den Appell richten, sich dieser Initiative anzuschließen.“