Aktuelles / Mittwoch, 18.Juli.2012

Ruhrgebiet: Kopp-Verlag warnt vor Bürgerkriegsszenario

Kopp Online warnt erneut vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Teilen des Ruhrgebietes, sollte sich dort die soziale Schieflage weiter verschärfen und die Integrationsprobleme zunehmen. Ausführlich berichtet das Online-Magazin über die dramatischen Fehlentwicklungen:

Nicht nur in Dortmund kocht die Stimmung hoch. Überall im Ruhrgebiet gibt es heute unter ethnischen Deutschen eine Ausländerfeindlichkeit, die man noch vor wenigen Monaten für unmöglich gehalten hätte. Während die Deutschen arbeiten, verbringen die zahlreichen Migranten den Tag in der Teestube – so das weit verbreitete Bild. Die Bewohner des Ruhrgebiets erleben einen Verfall, der kaum noch zu beschreiben ist. In den Schulen und Kindergärten fällt der Putz von den schimmeligen Wänden, auf den Straßen quälen sich die Fahrzeugkolonnen um die immer größer werdenden Schlaglöcher herum. Die Kommunen erfinden ständig neue Steuern – etwa die Katzensteuer, doch das Geld verschwindet gleich wieder in den gewaltigen Sozialetats. Stadtteilbibliotheken, Bäder und kommunale Hallen werden geschlossen, freiwillige Leistungen werden gestrichen, Jugendheime stehen vor dem Aus.

Es ist überall das gleiche desolate Bild: In Duisburg sollen Lehrer an den Schulen für die Benutzung der Schulparkplätze Geld zahlen, in Dorsten müssen die Feuerwehrleute die Dienstkleidung selber waschen, in Bochum werden 1.000 Stellen im Öffentlichen Dienst gestrichen und in Dortmund wird die Pflege von Parks und Grünflächen eingestellt, öffentliche Gebäude und Brücken werden nicht mehr vor dem Verfall geschützt.

Die Schuld an dieser Entwicklung schieben immer mehr Bürger eben auch jenen Massen von Ausländern zu, die nicht arbeiten und soziale Leistungen beanspruchen. Und die Kommunen gestehen die Probleme auch offen ein. Auf der Homepage der Stadt Oberhausen heißt es etwa: »In der Innenstadt leben mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Auffallend hoch sind die Sozialhilfedichte und der Anteil der nicht-deutschen Kinder und Jugendlichen. Fast 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen erhalten Hilfen zum Lebensunterhalt. Kindergärten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen berichten von steigender Aggressivität und zunehmend auffälligem Verhalten von Kindern und Jugendlichen.«

Und die Entwicklung verschlimmert sich rapide. In einer Stadt wie Dortmund sind 15.000 Kinder im Alter unter sechs Jahren Migranten, während es nur noch 13.000 deutsche Kinder in der gleichen Altersgruppe gibt. Viele sprechen kein Deutsch. Die Ruhrgebietsstädte müssen immer mehr nicht vorhandenes Geld ausgeben, um Migrantenkindern die Grundzüge der deutschen Sprache beizubringen. Und auch die Eltern bekommen Sprachunterricht. 40 Prozent der Schulkinder können nicht einmal schwimmen.

Aus dem Ruhrgebiet wird rasend schnell ein Slum. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtet über die vielen sozialen Brennpunkte, die zu explodieren drohen. In keiner anderen deutschen Region haben sich so viel Hass und Wut aufgestaut.