Aktuelles / Montag, 23.Februar.2015

Rote Karte für Kardinal Woelki

Der umstrittene Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert seit Monaten ganz politisch korrekt den Umgang Deutschlands mit Asylbewerbern.

Er kritisiert eine fehlende Willkommenskultur für die Asylbewerber und fordert die Städte auf, noch mehr Geld für vermeintlich verfolgte Menschen auszugeben. Dabei verfügt das Erzbistum Köln über ein Gesamtvermögen von über 3 Milliarden Euro.

Es setzt sich aus Wertpapieren, Aktien, Fonds und Immobilien zusammen. Ganz konkret sollen es 3,35 Milliarden Euro sein. Das Erzbistum Köln hätte demzufolge ausreichende finanzielle Ressourcen, um die von ihr geforderte Willkommenskultur für Flüchtlinge im Erzbistum selbst zu finanzieren.

Wenn es aber ums liebe Geld geht, dann hört bei Kardinal Woelki das Engagement zur Unterstützung, Vernetzung und Intensivierung der Flüchtlingsarbeit schnell auf.

Die von Woelki gewünschte üppige Alimentierung der Asylbewerber, unter anderem aus dem Kosovo, soll ausschließlich der nordrhein-westfälische Steuerzahler leisten. Besonders glaubwürdig ist demzufolge Kardinal Rainer Maria Woelki nicht.

So mag er gemeinsam mit dem Kölner Medienmogul Alfred Neven DuMont gemeinsam für eine Willkommenskultur für Flüchtlinge im Rheinland streiten. Finanzieren darf diese fragwürdige Willkommenskultur jedoch der Steuerzahler.

Woelki wäre sicher um einiges glaubwürdiger, wenn er das vorhandene Milliardenvermögen wenigstens in Teilen für das von ihm gewünschte Engagement einsetzen würde. Aber zu dieser Einsicht wird der Kardinal nicht kommen.
Wir sollten uns in Deutschland Gedanken darüber machen, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, die Amtskirchen weiter über das Prinzip Kirchensteuer zu finanzieren.

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