Aktuelles / Mittwoch, 7.November.2012

Rot-grüne Landesregierung verschleudert 5.000.000 € an PR-Agenturen

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die NRW-Landesregierung nicht besonders sorgsam mit den ihr anvertrauten Steuergeldern umgeht. Nun kommt ein neuer Skandal ans Tageslicht.

Die NRW-Staatskanzlei und alle Ministerien verfügen über eine Pressestelle sowie über einen ganzen Stab hochbezahlter Kommunikationsmitarbeiter. Trotzdem spannt die rote Landesregierung für die Öffentlichkeitsarbeit immer wieder PR-Agenturen ein. Allein in den letzten eineinhalb Jahren gab die Landesregierung 5.000.000 € für solche Aufträge aus.

So zahlte das NRW-Europaministerium 180.000 € an eine PR-Agentur für eine Imagebroschüre. Das NRW-Familienministerium zahlte knapp 1.000.000 €, unter anderem für die Erstellung einer Homepage. Das NRW-Bauministerium gab ca. 800.000 € aus, u. a. für die Erstellung eines Geschäftsberichts. Das NRW-Umweltministerium zahlte 150.000 €, u. a. für die Erstellung eines Kommunikationskonzepts des Klimaschutzes. Das Wirtschaftsministerium verschleuderte ca. 1,7 Millionen Euro an PR-Agenturen, u.a. für die Organisation eines Industriekongresses.

Hierzu erklärt die PRO-NR- Schatzmeisterin Judith Wolter:

Judith Wolter

Es stellt einen Skandal sondergleichen da, dass das hochverschuldete Land Nordrhein-Westfalen allein in den letzten 18 Monaten 5.000.000 € an PR-Agenturen verschleudert. Ein verantwortungsvoller Umgang mit anvertrauten Steuergeldern sieht sicher anders aus. PRO NRW fordert von der Landesregierung hier endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Zukünftig muss die Öffentlichkeitsarbeit allein durch die jeweiligen Pressestellen und Experten für Kommunikation betrieben werden.