Aktuelles / Freitag, 2.September.2011

Richter ohne Gesetz: Aufrüttelndes Buch über Parallelgesellschaften

„Das hätte ich von den Aachener Nachrichten (AN) in dieser Offenheit nicht erwartet“, so die Meinung des stellvertrtenden PRO NRW-Vorsitzenden  Wolfgang Palm zu einem mehr als islamkritischen Bericht des Journalisten Andreas Rabenstein zum neuen Buch von Joachim Wagner „Richter ohne Gesetz“. Im konkreten Textbezug zu Rabenstein äußert sich Wolfgang Palm:

Wolfgang Palm, Aachener Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender

Dieser Mann ist zweifellos ein „Großkaliber“, der sich anschickt, nach dem Sarrazin-Bestseller „Deutschland schafft sich ab“,  die deutsche Gesellschaft erneut wach zu rütteln. In seinem Buch erhebt der langjährige ARD Journalist im Hauptstadtstudio und promivierte Jurist Wagner schwere Vorwürfe gegen die „Paralleljustiz unter Muslimen“ und gegen Teile von Politik, Justiz und Polizei, die aus politischer Korrektheit oder Überforderung die Augen vor dem Problem verschlössen. Objektiv sachlich, an Beispielen belegt, nach Akten ausgewertet und in vielfältigen Interviews mit Polizisten, Staatsanwälten, Verteidigern, Richtern und Islamwissenschaftlern recherchiert, fällt seine wissenschaftlich anmutende Bewertung zum Thema vernichtend aus:

„Absprachen und Falsch-aussagen vor Gericht seien in muslimisch geprägten Milieus in Deutschland nicht die Ausnahme, sondern die Regel,“ so Wagner. Das islamische Strafrecht, die Scharia, sehe bei schweren Taten wie Tötungen und Körperverletzungen Vergeltung vor. Alternativ sei aber eine Wiedergutmachung möglich. Mit der Zahlung einer hohen Summe  „Blutgeld“ würde die Familie des Opfers auf Blutrache verzichten.

Gut bezahlte, sogenannte Friedensrichter würden in allen großen Gruppen muslimischer Einwanderer öffentlich oder im geheimen als Streitschlichter aktiv. Vordergründig geht es hierbei aber nur um das eine: Keine Anzeigenerstattung durch das Opfer, bereits gemachte Aussagen zurücknehmen! Die Gerechtigkeit bleibt auf der Strecke. Vom Friedensrichter initiierte Resultate zeugen von Druck und Erpressung.

Treffend schreibt Rabenstein auch hierzu:  Die Konsequenzen sind vielfältig,- Schuldige bleiben frei, Unschuldige wandern ins Gefängnis, Fälle von Selbstjustiz reichen bis zum Mord . Die Ursachen hierfür sieht der Buchautor in der fehlgeschlagenen Integration bestimmter musliimischer Gruppen und deren hoher Kriminalitätsrate. Gründe seien fehlende Bildung, Gewalt in den Familien, überholte Männlichkeitsbilder und abge-schottete Milieus.

Ein weiteres, unverzeihliches Dilemma spiegelt sich in den Kriminalitätsstatistiken wieder, wo Formen der Schwerstkriminalität zwar  angesprochen, aber aus politischen Gründen nicht genauer analysiert werden. Auch die Polizei, konkret die Berliner Polizei, bekommt ihr Fett ab. Einfach fatal sei es, bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität, etwa aus Reihen kurdisch- libanesischer Großfamilien, nicht gegen ganze Familienclans, sondern nur gegen Einzelpersonen zu ermitteln … Ein Buch, das beschreibt, was wir in Deutschland aus politischer Korrektheit nicht einmal denken dürfen!