Aktuelles / Montag, 20.Juni.2011

Rhein-Sieg-Kreis: Was der General-Anzeiger nicht erwähnt

Das Bonner Polizeipräsidium, das auch für die rechtsrheinischen Städte Königswinter und Bad Honnef zuständig ist, hat jetzt die Kriminalitätsstatistik des Jahres 2010 für Königswinter vorgelegt. Der General-Anzeiger zeichnet in seinem Bericht ein durchwachsenes Bild: Bei einigen Straftaten ein Anstieg, bei anderen ein Rückgang und/oder zumindest eine höhere Aufklärungsquote.

Bei den Delikten, die besonders geeignet sind, Unsicherheit bei den Bürgern zu verbreiten, ist der Anstieg unverkennbar: Gewaltdelikte nahmen um mehr als ein Drittel zu, dazu zählen Mord, Totschlag, Vergewaltigung und Raub. Die Zahl der Raubdelikte verdoppelte sich sogar. Gleichzeitig ging bei diesen Delikten die Aufklärungsquote zurück. Der Bericht nennt auch den Brennpunkt der Gewaltkriminalität: den Bereich um die Diskothek „Funpark“ im Stadtteil Oberdollendorf. Nicht nur Raub, sondern auch Drogenkriminalität ist dort verbreitet. Was der General-Anzeiger Bonn nicht erwähnt: Die Diskothek zieht vor allem an Wochenenden ein in großen Teilen türkisch- und arabischstämmiges Publikum an, das nicht nur den Bereich unmittelbar um den „Funpark“, sondern auch die öffentlichen Verkehrsmittel und deren Haltestellen zu Gefahrenzonen macht sowie für Belästigungen aller Art sorgt.

Nun kann der Lösungsansatz nicht darin liegen, Diskotheken abzuschaffen, weil einige Besucher mehr als unangenehm auffallen. Man muss sich vielmehr fragen, warum bestimmte Einwanderer-Milieus im Lande überhaupt geduldet werden, während ihr wesentlicher Beitrag aus Straftaten besteht. Auch wenn dieses Problem nicht auf kommunaler Ebene allein gelöst werden kann, ist es doch wichtig, es ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen und den bedrängten Bürgern ein Sprachrohr zu bieten. Nichts scheuen die Politiker der Altparteien so sehr wie die öffentliche Debatte über ihre Versäumnisse. Als im Frühjahr CDU und FDP planten, rund um den „Funpark“ auch noch Spielhallen und Nachtlokale anzusiedeln, zwang sie der Bürgerprotest zu einem Rückzieher. Hier spielte möglicherweise schon ein PRO-NRW-Effekt mit hinein: Wir berichteten im Internet über den Fall und führten im Mai Verteilaktionen im Wohnpark Oberdollendorf-Nord und der Umgebung durch.

Auch im scheinbar so wohlgeordneten Rhein-Sieg-Kreis gibt es soziale Brennpunkte, die sich krebsgeschwürartig ausbreiten können, wenn nicht entgegengearbeitet wird. Die BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW bietet eine Gegenöffentlichkeit, in der Probleme frei von Denkverboten der Political Correctness angesprochen werden,  und wir laden daher alle Bürger ein, Beschwerden über untragbare Zustände an uns weiterzuleiten.