Aktuelles / Mittwoch, 17.April.2013

Rhein-Erft: Rosenkrieg zwischen Roten und Grünen wegen PRO NRW

Der SPD-Kreisvorsitzende in Rhein-Erft, der Landtagsabgeordnnete Guido van den Berg, ist manchen als „rote Socke“ nur allzu bekannt. Van den Berg ist ein überzeugter PRO-NRW-Hasser, der nicht einmal vor Nazivergleichen in seinem irrationalen Eifer gegen die konservative PRO-NRW-Bewegung zurückschreckt.

Neu ist, dass van den Berg nun sogar auch andere Politiker der Altparteien mit seinem pathologischen Hass und Misstrauen verfolgt. Ziel seiner neuesten Denunziations-Orgie ist ausgerechnet der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Elmar Gillet. Grund des erneuten Hassausbruches: Gillet und die Grünen haben zusammen mit der CDU und anderen mehrfach mit PRO NRW im Kreistag abgestimmt. So kam z.B. auch die benötigte Zweidrittelmehrheit für das sogenannte „Optionsmodell“ im Bereich der Arbeitslosenverwaltung nur Dank der Stimmen von CDU, Grünen, PRO NRW und einigen anderen Kreistagsmitglieder denkbar knapp zusammen. PRO NRW also als „Zünglein an der Waage“. Einerseits eine interessante Entwicklung, anderseits doch aber auch eine dem0kratische Selbstverständlichkeit. Denn warum sollten Mehrheiten dank PRO NRW weniger wert oder sogar verwerflich sein, als Mehrheiten mit anderen Parteien oder sogar der Linkspartei? Jeder kommunale Mandatsträger ist doch gleich demokratisch legitimiert durch die Wähler!

Eine demokratische Selbstverständlichkeit also, die aber dem politisch hassgetriebenen SPD-Mann van den Berg unerträglich scheint. Öffentlich attackierte er den grünen Gillet, der es zusammen mit CDU und PRO NRW auch noch gewagt hatte, kommunalen Zuschüsse für die äußerst umstrittene „Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus“ zu verweigern. PRO NRW hatte mehrfach auf den zweifelhaften linkslastigen Charakter dieses „Denunziationsstelle“ hingewiesen.

Jürgen Hintz

Dies brachte für van den Berg das Fass offenbar endgültig zum Überlaufen. In einem offenen Briefwechsel beschimpfen sich der den SPD-Ideologe und der grüne Gillet nun wüst. Wortreich streiten sich die beiden, wer in Wahrheit der bessere „Kämpfer gegen rechts“ sei. Im praktischen Umgang mit PRO NRW gehen dabei die Meinungen auseinander, dafür ist man sich aber mehr als einig, dass man sich nicht einig und nicht „grün“ ist untereinander.“Gillet und van den Berg würden ein lustiges Schauspiel bieten, wenn es nicht gleichzeitig so traurig wäre“, findet auch der PRO-NRW-Kreisvorsitzende und Gruppenvorsitzende im Kreistag, Jürgen Hintz. „Van den Berg habe ich in seiner linken Verblendung eh nie für voll genommen. Schade nur, dass nun auch Herr Gillet rumeiert, anstatt einfach zu sagen: Mehrheit ist Mehrheit und Mehrheiten mit PRO NRW sind ebenso eine demokratische Selbstverständlichkeit wie alle anderen! Etwas mehr Rückgrat hätte ich da Herrn Gillet eigentlich schon zugetraut.“

Im Übrigen zeige der ganze Vorgang aber, wie schwer PRO NRW im Erftkreis den Altparteien im Magen liegen würde. „Wir sind ein ernstzunehmender Faktor, sowohl in der Kreisstadt Bergheim, als auch im ganzen Kreis. Das werden wir auch bei der vorgezogenen Landtratswahl Ende 2013 erneut unter Beweis stellen!“