Regional / Dienstag, 18.Mai.2010

Rhein-Erft-Kreis: 5 % sind auch in der Fläche möglich – Das Erfolgsmodell „Pro NRW“ am Beispiel der Kreisstadt Bergheim

In vielen Städten und Gemeinden hat die Bürgerbewegung pro NRW bei der Landtagswahl am 9. Mai gezeigt, dass es für eine seriöse rechtsdemokratische Kraft auch im Herzen eines westdeutschen Flächenstaates möglich ist, die 5-Prozenthürde zu überspringen. Dort wo pro NRW bereits über die nötigen Strukturen und das richtige Personal verfügt, ist die „magische“ 5-Prozenthürde nach der Kommunalwahl 2009 nun sogar schon zum zweiten Mal in Folge geknackt worden. Bestes Beispiel hierfür ist die Pro-NRW-Hochburg Bergheim. Die Erfolgsgeschichte in der 62.000 Einwohner zählenden Kreisstadt des Rhein-Erft-Kreises zeigt eindrucksvoll, was bei entsprechendem persönlichen Einsatz mit dem Politikmodell der Pro-Bewegung möglich ist:

Auf Stadtebene wurde Pro NRW am 9. Mai mit 5,85 % der Stimmen noch vor der Linkspartei zur fünftstärksten Kraft bei dieser Wahl. Der Pro-NRW-Direktkandidat, das Bergheimer „Urgestein“ Hans Over, erreichte sogar den 4. Platz vor den Kandidaten der Linkspartei und der FDP!

In vielen Stadtteilen von Bergheim wurde die nonkonforme Bürgerbewegung zur vierten Kraft hinter CDU, SPD und den Grünen: so z.B. in Kenten (6,20 %), Oberaußem (6,99 %) und Thorr (8,56 %). Im größten Bergheimer Stadtteil, in Quadrath-Ichendorf, wurde pro NRW mit 8,91 % sogar zur drittstärksten Kraft direkt hinter CDU und SPD!

Der Bergheimer Pro-NRW-Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Jürgen Hintz

Auch auf Kreisebene erreichte pro NRW in der Region wegweisende Ergebnisse. So erzielte man im gesamten Rhein-Erft-Kreis, der mit über 460.000 Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Flächenkreisen Deutschlands gehört, annähernd 3 %.

Bei den vorangegangen Kommunalwahlen im Jahr 2009 hatte pro NRW sowohl in Bergheim als auch auf Kreisebene ähnliche Ergebnisse erzielt, so dass man durchaus bereits von einer Stammwählerschaft von pro NRW in besagten Größenordnungen ausgehen kann.

Die Beispiele Bergheim und Rhein-Erft-Kreis zeigen damit deutlich, was mit den Inhalten und dem Politikmodell der „Pro-Bewegung“ auch in der Fläche, abseits der Großstädte, möglich ist, wenn vor Ort konsequent gearbeitet wird.

Genau dafür liefert der Pro-NRW-Kreisverband Rhein-Erft ein Paradebeispiel ab: Unter dem Vorsitz von Jürgen Hintz gelang es der örtlichen Mannschaft in Rekordzeit Dutzende Mitglieder zu werben und Strukturen aufzubauen. Schon zwei Jahren nach der Gründung war der Verband im Jahr 2009 zum mitgliederstärksten Flächenkreisverband der Bürgerbewegung pro NRW geworden, der bei der Kommunalwahl im gleichen Jahr phantastische Ergebnisse erzielte: Knapp 3 % und Gruppenstatus im Kreistag Rhein-Erft und fast 6 % und Einzug mit 3 Ratsmitgliedern und damit in Fraktionsstärke in den Stadtrat Bergheim!

Vor und nach diesem hervorragendem Wahlerfolg hat sich der Kreisverband mit konsequenter Basisarbeit hervor getan: Regelmäßige Flugblattverteilungen, Versammlungen und Infostände gehörten dazu ebenso wie eine intensive Interessenten- und Neumitgliederbetreuung. Mit diesen einfachen, aber effektiven Methoden wurden in weniger als drei Jahren aus einer kleinen Gruppe um Jürgen Hintz inzwischen rund 100 Mitglieder allein im Rhein-Erft-Kreis! Und das Ergebnis der Landtagswahl zeigt nun eindrucksvoll, dass pro NRW in der Zwischenzeit die Bürger nicht enttäuscht hat, im Gegenteil. Auch nach dem Einzug in den Kreistag und Bergheimer Stadtrat wurde fleißig weiter gearbeitet, in- und außerhalb der Kommunalparlamente.

Insbesondere wurde auch an der Herstellung einer kommunalen Gegenöffentlichkeit zu den etablierten Medien geschuftet, um so die Totschweige- bzw. Diffamierungsstrategie der regionalen Medien gegen alle patriotischen Politikansätze aushebeln zu können. Die zahlreichen Flugblätter der Partei und die eigene Bergheimer Fraktionszeitung, kombiniert mit einer ständig aktualisierten eigenen Internetseite des Kreisvberbandes, haben offensichtlich ihre Wirkung nicht verfehlt.

Der fleißigen und umtriebigen Mannschaft um Jürgen Hintz gebührt der Respekt und die Anerkennung der ganzen Bürgerbewegung pro NRW. Sie haben vorgemacht, was auch in Westdeutschland in der Fläche für eine seriöse rechtsdemokratische Oppositionskraft möglich ist!