Aktuelles / Montag, 12.September.2011

Rhein-Berg: Hintergründe zur vorzeitigen Neuwahl des Landrates

Die nächsten Wochen stehen für die Bürgerbewegung PRO NRW im Rheinisch-Bergischen-Kreis ganz im Zeichen der Landratswahl am 20.11.2011. PRO NRW hat bekanntlich Dr. Christoph Heger aus Overath zum Landratskandidaten nominiert. Er unterscheidet sich wohltuend von den Karrieristen und Parteibuchkandidaten der etablierten Formationen. Die Verdrossenheit in Bezug auf die verbrauchten etablierten Parteien ist gerade im Rheinisch-Bergischen-Kreis riesengroß. Viele Bürgerinnen und Bürger suchen händeringend nach einer qualifizierten Alternative zu den verbrauchten Klüngelparteien.

Die Landratswahl ist notwendig geworden, da der jetzige CDU-Landrat Menzel, entgegen seinen vorherigen Versprechungen es vorgezogen hat, einen gut dotierten Posten bei der Energieversorgung Leverkusen (EVL) anzutreten. Durch die Neuwahl fallen Kosten von 160.000,00 € an, die an anderer Stelle besser ausgegeben werden könnten. Sicher kostet Demokratie auch immer Geld, aber Herr Menzel von der CDU hatte bereits vor der Kommunalwahl 2009 mit dem Gedanken gespielt zu gehen.

Konsequenterweise hätte er schon damals Platz für einen anderen Kandidaten machen sollen und die Steuerzahler hätten viel Geld gespart. Damals war für Menzel wohl noch nicht der richtig hochbezahlte Posten gefunden wurde. Das nennt man klassische Vetternwirtschaft und Steuerverschwendung. Herr Menzels Abgang kostet dem Kreis ca. 160.000,00 €, während gleichzeitig die Abgaben für die Bürger erhöht werden.

Und als wären 160.000,00 € nicht genug, kommen evtl. noch mehr Kosten auf den Steuerzahler zu: Denn falls der jetzige CDU-Bürgermeister von Lindlar und CDU-Landratskandidat, Hermann-Josef Tebroke, neuer Landrat im Rheinisch-Bergischen-Kreis werden sollte, muss die Gemeinde Lindlar einen neuen Bürgermeister wählen, was auch wieder mehrere Zehntausend Euro Steuergelder kostet. Was sind das für Politiker, die sich für 5 Jahre in ein wichtiges Amt wählen lassen und die Bürger dann nach weniger als 2 Jahren im Stich lassen, um einen besser bezahlten Job anzunehmen?

PRO NRW geht daher sehr optimistisch in die Landratswahl. Es besteht eine realistische Chance, mit modernen und seriösen Inhalten und einem absolut kompetenten und integeren Landratskandidaten einen fulminanten Wahlerfolg zu erzielen. Dr. Heger wird der schweigenden Stimme der einheimischen Bevölkerung im Rheinisch-Bergischen-Kreis wieder eine Stimme geben.

Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele PRO-NRW-Mitglieder, Anhänger und Sympathisanten uns bei diesem schweren Wahlkampf unterstützen können!