Aktuelles / Dienstag, 25.September.2012

RFJ-Schriftführer zu Besuch bei den Freiheitlichen in Südtirol

Der Schrifrführer des neugegründeten „Rings Freiheitlicher Jugend Deutschland (RFJ)“, Robin Classen, hat im unter italienischer Verwaltung stehenden Südtirol der Partei „Die Freiheitlichen“ einen Besuch abgestattet und im Namen der PRO-Bewegung ein Grußschreiben des Vorsitzenden der Jugendorganisation, Tony-Xaver Fiedler, überreicht.

Im Landtag der autonomen Region Südtirol wurde der Gesandte freundlich von der Parteivorsitzenden Ulli Mair empfangen, die sich für den Besuch aus der Bundesrepublik viel Zeit nahm. Gemeinsam mit dem neu gewählten, der eigenen Jugendorganisation entstammenden Generalsekretär Michael Demanega wurden die Fraktionsräumlichkeiten erkundet und bei anschließenden Gesprächen politische Gemeinsamkeiten betont.

v.l.n.r.: Ulli Mair, Robin Classen, Michael Demanega

Besonderes Interesse hatte der Schriftleiter des RFJ an den derzeitigen politischen Themen in Südtirol und natürlich an politischer Ausrichtung, Schwerpunktsetzung und Wahlkampfstrategie der Freiheitlichen, die ihr Ergebnis bei der letzten Wahl mit 14 Prozent mehr als verdoppeln konnten. Momentan finden in Südtirol heftige Grabenkämpfe zwischen italienischen Faschisten und der mit der CDU vergleichbaren Südtiroler Volkspartei (SVP) auf der einen und der freiheitlichen Opposition auf der anderen Seite in der Frage um die Ortsbezeichnungen statt. Auch grundsätzliche Fragen, wie die nach der Zukunft Südtirols, werden heiß diskutiert: Die Freiheitlichen haben vor kurzem einen eigenen Verfassungsentwurf für einen Freistaat vorgestellt, die (noch) größte Partei SVP beharrt dagegen auf dem Status Quo. Auch die Einwanderung – insbesondere aus Nordafrika – ist in der Dolomiten-Region ein Dauerbrenner.

Am Ende des Besuchs überreichte Classen dem Generalsekretär noch eine Flasche Kölsch als Gruß aus dem Ursprungsort der Pro-Bewegung in Köln in die eher für ihren Wein bekannte Region Südtirol.

„Der Besuch bei den Freiheitlichen hat gezeigt, dass die Entstehung einer neuen, freiheitlichen politischen Kraft auch bei größten Widerständen möglich ist. Nötig ist dafür eine Positionierung als soziale Heimatpartei, eine vernünftige Finanz- und Wirtschaftspolitik und eine klare Linie in der Einwanderungspolitik. Vorbildlich ist auch die Jugendarbeit der Freiheitlichen, die auf frühe Übernahme von Verantwortung setzt. Als RFJ solidarisieren wir uns ausdrücklich mit dem Freiheitskampf der Südtiroler, der von den etablierten Altparteien viel zu wenig beachtet wird. Es ist geradezu absurd, wie man sich für angebliche und tatsächliche Freiheitskämpfer im Kosovo und in Tibet einsetzt, aber die deutsche Volksgruppe in Südtirol im Stich lässt.“

, zog Robin Classen als Fazit seines Besuches.