Aktuelles / Freitag, 8.März.2013

Remscheid: Verwaltungsmitarbeiterin koordiniert mit städtischer Mail-Adresse Protest gegen PRO NRW!

Welcher steuerzahlende Bürger ärgert sich nicht über die hohen Belastungen, die mitunter  auch für einen  völlig aufgeblähten Verwaltungsapparat entrichtet werden müssen. Oft fragt man sich, was die Mitarbeiter der Verwaltungen eigentlich so während der Arbeitszeit machen. Die Remscheider Verwaltungsmitarbeiterin Frauke Türk vom Fachdienst Gesundheitswesen jedenfalls scheint Ihre vom Steuerzahler bezahlte Arbeitszeit  damit zu verbringen, möglichst viele Bürger gegen PRO NRW aufzuwiegeln. 

In einer uns zugespielten E-Mail weist  die feine Dame mit Ihrer offiziellen städtischen Mailadresse Frauke.Tuerk@remscheid.de die betreuenden Mitglieder der Arbeitsgruppe „Sucht“ darauf hin , daß das Betreuungstreffen suchtkranker Menschen ausfallen müsse, da mehrere Mitglieder dieser Gruppe  – sie selbst wahrscheinlich auch –  etwas besseres zu tun haben:

Sie wollen sich mit dem hetzenden Remscheider Gutmenschenbündnis „Remscheid tolerant“ gegen die PRO NRW Mahnwache am 20.03. in der Klauser Delle positionieren. Ob Frauke Türk und ihre wackeren (Verwaltungs)Mitstreiter sich zur Teilnahme an der PRO NRW Gegendemo „ausstempeln“, oder ob das auch vom Steuerzahler zu entlohnende „Arbeitszeit“ ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.  Würde es aber tatsächlich noch überraschen, wenn es so wäre?

André Hüsgen

Remscheids Kreisvorsitzender Andre Hüsgen erklärt hierzu:

„Das was hier passiert, ist nicht nur geschmacklos, sondern der dreiste  Missbrauch von städtischen Ressourcen. Ich habe selber schon in öffentlichen Verwaltungen gearbeitet und weiß, daß viele Ressorts aufgrund der katastrophalen Stadtfinanzen chronisch unterbesetzt sind. Stellen werden nicht mehr besetzt, die Mitarbeiter sind aufgrund des fast nicht mehr schaffbaren Arbeitsaufkommens frustriert.

Für Frauke Türk scheint dies nicht zu gelten. Sie hat augenscheinlich genug Zeit,  ihren privaten politischen Gelüsten freien Lauf zu lassen und zugelassene Parteien zu diffamieren. Daß nun unter  dem Ausfall der „Arbeitsgruppe Sucht“ ausgerechnet  suchtkranke Menschen  leiden müssen,  zeigt einmal mehr wie egal den Gutmenschen tatsächlich  Hilfsbedürftige sind. Zumindest wenn es darum geht, reine Wirtschaftsflüchtlinge, deren extravagantes Sozialverhalten im ganzen Stadtbezirk bekannt ist, zu protegieren.“