Aktuelles / Dienstag, 7.Februar.2012

Remscheid: Generalanzeiger irrsinnig konsequent

Auch im neusten Artikel des Remscheider Generalanzeigers (RGA) über die bevorstehende Anti-Moschee Demo weigert sich der Autor mit einer kindlich-infantilen Standhaftigkeit den Namen der Bürgerbewegung PRO NRW auch nur in den Mund zu nehmen. Stattdessen wird der geneigte Leser mit einem Bild glatzköpfiger Nazis mit schwarz-weiß-roten Fahnen konfrontiert. Zu dumm nur, dass die lokale Medienlandschaft nicht nur aus diesem Provinzblättchen besteht: Der WDR und die Rheinische Post berichteten ebenfalls ausführlich und selbstverständlich unter namentlicher Nennung von PRO NRW, was der Glaubwürdigkeit des Generalanzeigers bestimmt nicht besonders zuträglich sein dürfte.

Weiterer Inhalt der umfangreichen Berichterstattung: Es soll sich demnach nun auch in Remscheid ein „Aktionsbündnis gegen PRO NRW“ unter dem signifikanten Namen „Remscheid tolerant“ gegründet haben. Und auch wenn sich schon 20 Organisationen, darunter auch Kirchen und Gewerkschaften,  bereiterklärten mitzumachen, ist doch jetzt schon eines sicher: Die Toleranz dieses Bündnisses wird nicht so weit reichen, islamkritische Bürger auch nur ansatzweise zu tolerieren und wird sich sehr schnell als Pakt der Intoleranz entlarven.

Im gleichen Artikel wird auch der vernünftige PRO-NRW-Bürgerantrag, die Remscheider im Rahmen einer Volksabstimmung über das Ansinnen der islamistischen Ditib abstimmen zu lassen, verrissen. Gar 60.000 € wurden von der Remscheider Verwaltung als Kosten veranschlagt. Dass dies bei einem Thema, das schon seit Monaten die Remscheider beschäftigt, umgerechnet nur ca. 50 Cent pro Remscheider Bürger wären, verschweigt die Journaille indes.

Andre Hüsgen

Andre Hüsgen, PRO-NRW-Kreisbeauftragter für Remscheid, stellt hierzu fest: “Das ist die große, bunte Narren-Show und wir sind alle mit dabei!’ – dieser Refrain des Bugs-Bunny-Songs schießt mir angesichts dieser gutmenschlichen Hysterie spontan durch den Kopf. Auch das Bündnis der Intoleranz wird den politischen Erfolg von PRO NRW in Remscheid nicht stoppen können. Und auch die Remscheider ‚Journalisten’ des Generalanzeigers und Politiker, die uns ja hysterisch vorwerfen, den Remscheider Verband von außen zu steuern, können übrigens beruhigt aufatmen: Lauter honorige, alteingesessene Bürger des Bergischen Landes werden dem in Kürze zu wählenden Remscheider Kreisvorstand aller Voraussicht nach angehören. Vielmehr sollte es die Remscheider Politiker und Journalisten beunruhigen, dass im gesamten Stadtgebiet radikal-islamische Aufkleber aufgetaucht sind, die der terroristischen Strömung des  Salafismus zuzurechnen sind.  Ob hier mittlerweile auch die Ditib ihre Finger im Spiel hat, oder ob die Salafistenszene aus Solingen hier ihr Unwesen treibt, kann zum jetzigen Zeitpunkt nur gemutmaßt werden.“