Aktuelles / Donnerstag, 2.Februar.2012

Remscheid: DITIB verweigert vertragliche Zusicherung auf stilles Minarett

„Gute Freunde machen gute Verträge“ – mit dieser an devoter Naivität nicht mehr zu überbietenden Floskel versuchte die Vertreterin der Remscheider Wählervereinigung WIR bei der Sitzung des Remscheider Integrationsrates geradezu flehentlich die DITIB-Vertreter wenigstens zur vertraglichen Zusicherung auf ein „stilles Minarett“ der geplanten Prunk- und Protzmoschee zu bewegen. Dabei holte sich bei ihren „guten Freunden“ aber eine derbe Abfuhr.

Denn nicht nur der DITIB-Vertreter Himmet Ertürk sah keinen Handlungsbedarf auf ein vertraglich zugesichertes stilles Minaretts, die Vertreter aller anderen verbrauchten Altparteien sahen dies ebenfalls nicht und forderten die WIR-Vertreterin zum Teil sogar auf, ihren Antrag zurückzuziehen. Ertürk stellte überdies fest, daß man bereits ohnehin das Vertrauen der Bevölkerung gewonnen habe und derlei Forderungen schlicht unnötig seien.

André Hüsgen

„Und weil die Bevölkerung dem Remscheider Ableger des türkischen Religionsminsteriums ach so sehr vertraut, erreichen uns gerade aus der unmittelbaren Umgebung des DITIB-Areals waschkörbeweise Zuschriften, die sich über das aggressive Gebaren dieses Vereins beklagen“ stellt der Remscheider Kreisbeauftragte Andre Hüsgen dazu süffisant fest. „Auch die WIR hat bereits eindeutig Stellung zu diesem Wahnsinnsprojekt bezogen und unterstützt vorbehaltlos den Bau. Sollte es aber hier tatsächlich zu einem plötzlichem Umdenken und einem wiedererstarkendem Rückgrat kommen, sind die Vertreter der WIR herzlich bei unserer Demonstration am 24.3.2012 in der Remscheider Innenstadt eingeladen. Zu befürchten ist aber vielmehr, daß es sich um ein allzu durchsichtiges Beschwichtigungsmanöver handelt. Deshalb : Allein PRO NRW wird in Remscheid die islamkritische Bevölkerung vertreten und noch in diesem Monat einen handlungsfähigen Kreisvorstand für die bergische Großstadt wählen!“