Aktuelles / Montag, 5.März.2012

Remscheid: Berichterstattung am Rande des Wahnsinns

Das Bündnis  mit dem  sich selbst konterkarierenden Namen „Remscheid-Tolerant“ plant für den 24. März 2012 ein großes Volksfest auf dem Gelände an der Stachelhauser Straße, wo in Zukunft die Prunk- und Protzmoschee der DITIB entstehen soll.

Natürlich wussten die – bislang sehr wenigen –  Mitglieder dieses „Bündnisses“, daß die Bürgerbewegung  PRO NRW für diesen Tag eine große Demo geplant hat, und zwar schon lange bevor es ein Bündnis für Toleranz überhaupt gab.  Diese Tatsachen mißachtend, wurde vom örtlichen Gossenjournalismus trotzdem frech und dreist behauptet, Teilnehmer der PRO NRW Demonstration würden am 24.3.2012 den sogenannten „Fest der Nationen“ regelrecht auf die Pelle rücken. 

Den neuesten Hetzbeitrag der Remscheider Medien, eine Nachricht vom Lokalradio Radio RSG, wollen wir aufgrund der beinahe schon lustigen Skurrilität allerdings in voller Länge auch unseren Lesern präsentierten. So berichtet das Lokalradio :

Remscheid Tolerant plant großes Volksfest
Das Aktionsbündnis Remscheid Tolerant plant für den 24. März ein großes Volksfest im neuen Gemeindehaus an der Weststraße. Es wirbt damit für mehr Akzeptanz und ein friedliches Zusammenleben. Dem gegenüber steht jetzt aber auch eine negative Entwicklung. Die als rechtspopulistisch eingestufte Gruppierung Pro NRW hat in Remscheid einen Kreisverband gegründet, mit dem Ziel in den Remscheider Stadtrat einzuziehen. Dies wolle man beim Aktionsbündnis nicht kommentieren, es geht eher darum sich gegen negative Botschaften stark zu machen, so Norbert Horn von Remscheid Tolerant. Er wolle lieber weiterentwickeln, was diese Stadt ausmacht, nämlich das Bündnis und Zusammenleben, heißt es. Pro NRW plant auch in Solingen einen Kreisverband zu gründen. In Remscheid hieß es aus dem Rathaus schon, dass für solche Gruppierungen kein Platz sei. Unsere Solidarität ist stärker, sagte beispielsweise Oberbürgermeisterin Beate Wilding.

Jörg SchadwillDazu  stellvertretende Kreisvorsitzende des neuen Remscheider Kreisverbandes, Jörg Schadwill:

„Wenn sich das mal nicht nach diktatorischen Einstellungen anhört!  Die Gründung eines Kreisverbandes einer zugelassenen Partei sei also eine negative Entwicklung?  Daran kann man wieder mal nur zu gut sehen, wie weit sich die Damen und Herren der verbrauchten Altparteien bereits von im Grundgesetz geregelten Usancen verabschiedet haben. Denn dort heißt es, die Gründung von Parteien sei frei – offenbar aber dann nicht, wenn es um die Pfründe der politischen Kaste in Remscheid geht.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Jörg Schadwill bei der Vorstellungsrunde.

Und was soll man zur Aussage von Frau Oberbürgermeisterin Wilding, im Rathaus wäre kein Platz für „solche Gruppierungen wie PRO NRW“  noch sagen ? Solche undemokratischen Phrasen hätten durchaus auch von Ben Ali, Hosni Mubarak,  Kim-Jong-Un und anderen diktatorischen Herrschern stammen können. Es entscheiden immer noch die wählerinnen und wähler, wer ins Rathaus kommt oder nicht kommt!

Wer heute noch glaubt, man säße in einem sicheren Sattel, der wird vom Votum des Bürgers schnell eines Besseren belehrt. Hat Frau Wilding nicht erst kürzlich noch gesagt, dass die Mehrheit der Bevölkerung für den Bau der Moschee sei ? Im völligen Kontrast dazu, wenden sich jeden Tag mehr  Menschen an uns, die PRO NRW zum Sachwalter ihrer Interessen machen möchten.  Und ich kann Ihnen schon jetzt eines versprechen : Für PRO NRW wird genug Platz im Rathaus sein, dafür werden die Remscheider schon sorgen. Ob Sie aber dann weiterhin noch Oberbürgermeisterin sein werden,  ist zumindest äußerst fraglich!“