Landesweit / Dienstag, 15.Juni.2010

„Regional ist erste Wahl“

Belgien hat sich abgewählt. Sieger bei den Parlamentswahlen im Nachbarstaat waren die Vertreter eines unabhängigen Flanderns. Die „Neue Flämische Allianz“ und der „Vlaams Belang“ bilden nun die stärkste Kraft.

Während die Allianz stärkste politische Kraft geworden ist und 19 Mandate hinzugewinnen konnte, musste der „Vlaams Belang“ vier Sitze abgeben und erreichte gut 12 %.

Der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht sieht in dem Ergebnis insgesamt einen Erfolg der Rechten:

„Es bestätigt sich bei dieser Wahl wieder einmal, dass die von den Altparteien vorangetriebene Globalisierung von den Menschen in Europa abgelehnt wird. ‚Regional ist erste Wahl‘ ist die Antwort auf diese Entwicklung. Es wird sich zeigen, ob die ‚Flämische Allianz‘ ernsthaft an einer Neugestaltung der Politik interessiert ist. Eine Zusammenarbeit mit dem ‚Vlaams Belang‘, der für pro NRW politisches Vorbild ist, wäre zwangsläufig. Ein gutes zweistelliges Ergebnis für die Freunde vom ‚Vlaams Belang‘ bedeutet, dass sie eine feste Größe in Flandern bleiben – auch gegen das Anarbeiten der vierten Gewalt, den Medien. Und es heißt auch: Eine von festen Grundsätzen getragene Formation wie der VB wird vom Wähler weiter nachhaltig unterstützt.

Für pro NRW bedeutet das: Wir werden weiter unsere islamkritischen und auf Souveränität der Regionen abzielenden freiheitlichen Positionen vertiefen, um als oppositionelle Bürgerbewegung die unzensierte politische Kraft in Deutschland darzustellen. Die Regeneration Europas und seiner Nationalstaaten durch Regionalisierung ist die zeitgemäße Antwort auf die Wirtschaftskrise und die Globalisierung. Das war die Auffassung von pro NRW, und das wird unsere Auffassung bleiben. Wir wünschen aus Nordrhein-Westfalen unseren flämischen Freunden, dass sie weiterhin treibende Kraft bei der Abwicklung des belgischen Kunststaates bleiben.“