Aktuelles / Donnerstag, 2.Februar.2012

Radevormwald: Wer weiß etwas über Felix Staratschek?

Der ÖDP-Politiker Felix Staratschek hat in seinem „Viertürmeblog“ zur virtuellen Menschenjagd aufgerufen: „PRO NRW: Wer weiß was über diese Leute?“ betitelt der links angehauchte Kommunalpolitiker einen Artikel, in dem er auf die Liste der Stadträte und sachkundigen Bürger von PRO NRW in Radevormwald verlinkt. Verbunden mit der Handlungsanleitung:

Wer Beweise hat, dass Pesonen dieser Liste aktive Nazis sind, melde das bitte der Polizei http://www.polizei.nrw.de/gummersbach und der Stadt Radevormwald stadt@radevormwald.de sowie dem Runden Tisch gegen Rechtsextremismus. Wer persönlichen Kontakt zu diesen Leuten hat, kann nachfühlen, wie die denken und Augen und Ohren offen halten. Oberstes Ziel muss es sein, durch gute Argumente rechtsextreme Gesinnung zu beseitigen. Geht das nicht und ist durch die Person oder infolge ihrer Taten und Propaganda die Gefahr größerer Straftaten gegeben, wäre es gut, wenn Polizei und Stadt und der Runde Tisch informiert würden. Die genannten Kandidatenadressen können sich seit 2009 geändert haben.

Udo Schäfer

Hierzu hält der PRO-NRW-Bezirksvorsitzende und Mitglied des obergerischen Kreistages, Udo Schäfer, fest:

„Was Herr Staratschek hier betreibt, ist der öffentliche Aufruf zur Bespitzelung und Denunziation untadeliger, zumeist auch noch sehr junger, Menschen. Staratschek versucht gezielt Mitbürger aus Radevormwald, deren politische Gesinnung ihm nicht passt, in die Nähe krimineller Aktivitäten zu rücken und für vogelfrei zu erklären. Dieser schäbige und zutiefst undemokratische Vorgang offenbart, wessen Geistes Kind dieser feine Herr wirklich ist.

Was würde unser gutmenschlicher ‚Oberdemokrat‘ Staratschek wohl dazu sagen, wenn PRO NRW seine Radevormwalder Mitbürger auffordern würde, ihn unter die Lupe zu nehmen und verdächtige Aktivitäten umgehend an die Polizei zu melden? Wer weiß, vielleicht wären seine totalitären Denkmuster ja auch ein Fall für den Verfassungsschutz? In einer freiheitlichen Demokratie ist es auf jeden Fall ein Tabubruch sondergleichen, öffentlich zur Ausspitzelung und Denunziation der Opposition aufzurufen. So etwas kannte man bisher eigentlich nur aus Staaten wie Weißrussland oder China.“

Die PRO-NRW-Fraktion im Radevormwalder Stadtrat hat nun mit einer Anfrage an die Stadtverwaltunng auf die virtuelle Menschenjagd des Herrn Staratschek reagiert.