Aktuelles / Dienstag, 26.Oktober.2010

Radevormwald: Militanter Linksextremist für Gewalttaten gegen pro NRW verurteilt

Anfang vergangener Woche wurde vor dem Amtsgericht Wipperfürth ein Linksextremist wegen Gewalttaten gegen pro NRW zu einer Geldstrafe von 2100 Euro verurteilt. Der 35-jährige Rader, der beruflich als Arbeiter tätig ist, hatte sich bei einer Kundgebung der Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen auf dem Schloßmacherplatz in Radevormwald im Rahmen des Kommunalwahlkampfes im vergangenen Jahr unter die linksextremen Gegendemonstranten gemischt und war offensichtlich auch gewalttätig geworden. Dass er zu den Personen gehörte, welche die Kundgebungsteilnehmer und deren Fahrzeuge mit Steinen bewarfen, bestritt der Angeklagte vor Gericht.

Auch die Bergische Morgenpost ließ es sich nicht nehmen, über die Gerichtsverhandlung zu berichten und deren Artikel vom 19. Oktober schildert sehr eindrücklich das Bekenntnis der Justitz für die legitime Demonstrationsfreiheit auch von pro NRW. Denn dass diese seitens der Gerichte bestätigt wird und gewaltbereite Störer von pro-NRW-Veranstaltungen ihre gerechte Strafe erfahren, kommt leider viel zu selten vor.

Kreistagsabgeordneter Udo Schäfer, Pro-NRW-Kreisvorsitzender Oberberg

Der aktuelle Fall freut deshalb Udo Schäfer, den Vorsitzenden des pro-NRW-Kreisverbandes Oberberg, besonders. Schäfer erklärt: „Die Ereignisse am 22. August 2009, bei denen ein gewaltbereiter Mob die Rader Innenstadt verwüstete und Leib und Leben von Demokraten und Polizei bedrohte, ist allen Bürgern in Radevormwald noch in Erinnerung. Ich selbst war mit vor Ort und kann mich noch sehr gut an die gewaltbereiten Attacken mit Flaschen und Steinen gegen unseren Konvoi erinnern. Dass dies nun für einen der Täter endlich juristische Konsequenzen hatte, ist sehr erfreulich. Landfriedensbruch und Gewalt gegen demokratische Politiker ist kein Kavaliersdelikt und muss mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden.“