Aktuelles / Dienstag, 20.September.2011

Radevormwald: Linksextreme Indoktrination an Geschwister-Scholl-Hauptschule

Die mittlerweile eher langweilig gewordene linksextremistische Aktion „Zeichen gegen rechte Parolen setzen“ wollte ausgerechnet an der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Radevormwald ein ebensolches setzen. So hat sich vergangene Woche der bestens vom Kölner Steuerzahler alimentierte Hendrik Puls von der sogenannten „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus“ aus Köln in die Rader Provinz gewagt. Zusammen mit dem eher unbeliebten Schuldirektor und Wermelskirchener Grünen-Stadtrat Paulig und dem noch unbeliebteren Lehrer  Klausing kam man überein, daß man an der Schule  künftig „Werte vermitteln“ und „die politische Haltung fördern“ wolle. Heißt im Klartext: Politische Indoktrination von links soll wohl wie in der DDR Bestandteil des Lehrplans werden. Man sei natürlich „erschrocken“ und -wie soll es auch anders sein – geradezu betroffen darüber, daß mehrere ehemalige Schüler der GSS nun dem freiheitlichen und patriotischen politischen Lager angehören.

Tobias Ronsdorf

„Und damit das so bleibt, werden wir mit unserem neuen Fraktionsflyer in naher Zukunft mehrere Verteilaktionen von ehemaligen GSS-Schülern vor der  Schule durchführen“ gibt der Radevormwalder PRO-NRW-Fraktionsvorsitzende Tobias Ronsdorf eindeutig zu verstehen. Weiter sagt Ronsdorf: „Die Hauptschule sollte eher stolz auf die ehemaligen Schüler sein, sind diese doch entgegen des Stigmas des Versagers, das Hauptschülern leider gemeinhin anlastet, doch mittlerweile in hohen ehrenamtlichen Positionen. So bin ich immerhin mit 22 Jahren der jüngste Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt und die ehemalige GSS-Schülerin Claudia Gehrhardt ist sogar Wuppertaler Kreisvorsitzende und Landesschriftführerin von der Gesamtpartei. Weiterhin sind mindestens ein Dutzend unserer Mitglieder ehemalige GSS-Schüler.

Ich freue mich schon auf unsere Informationskampagne vor dem Schulzentrum und bin gespannt, ob sich auch die Leiterin der benachbarten Realschule, Regina Meyerhoff, gemäß ihrer Ankündigung in den Lokalmedien der Diskussion mit uns stellen möchte. PRO NRW ist zu jedem Dialog bereit. Auch die Geschwister Scholl haben seinerzeit den Kampf für eine wirkliche Meinungsfreiheit geführt und hatten in der Widerstandsbewegung der Weißen Rose beispielsweise mit Hans Hirzel durchaus patriotische Mitstreiter. „