Aktuelles / Freitag, 19.Juli.2013

Radevormwald : Linker Rosenkrieg und Platzverbote gegen missliebige Bürger

Vergangenes Wochenende fand in Radevormwald das sogenannte „Kulturfest“ des sich „Runder Tisch gegen Rechts“ nennenden gutmenschlichen Lobbyvereins statt. Sattsam mit Steuergeldern alimentiert  warben die Verantwortlichen um den Bündnisgrünen Michael Ruhland im Vorfeld der Veranstaltung um die Gunst der Radevormwalder Bevölkerung, die aber trotz bestem Wetter weitgehend fernblieb und die Veranstaltung zu einem Fiasko gerieten ließ.  Untermauert wurde diese Tote-Hose-Stimmung noch durch die am Marktplatz installierte Livecam, die das Gutmenschendesaster in seiner ganzen Peinlichkeit ungeschminkt in die Wohnzimmer geneigter Bürger brachte.

Schon im Vorfeld der Veranstaltung gab es massive Unstimmigkeiten zwischen den Protagonisten. So wurde der linksextremistische Stadtrat Fritz Ullmann von seinen Gesinnungsfreunden des „Runden Tisches“  augenscheinlich zur Persona non grata erklärt, was diesen jedoch nicht davon abhielt, dem „Kulturfest“ beizuwohnen. Liest man den verdrießlichen Schriftverkehr zwischen den Vorkämpfern gegen Rechts, kann einen das Gefühl der Fremdscham überkommen.

Der Gipfel der Dreistigkeit erfolgte dann im medialen Nachspiel. Im Artikel der örtlichen Lokalpresse resümierte der Grüne Michael Ruhland, Mitglieder von PRO NRW hätten dem Fest beigewohnt. Mit den Worten „Sie sind unerwünscht und haben Platzverbot“ machte Ruhland einmal mehr deutlich, welch undemokratischer Ungeist seinem skurilen Verein innewohnt.

Radevormwalds PRO NRW Fraktionsvorsitzender Udo Schäfer merkt hierzu an:

„Es mag sein, dass Herr Ruhland mittlerweile von PRO NRW’lern träumt und diese permanent um sich zu haben glaubt. Ich kann dem feinen Herrn aber versichern, dass unsere Leute gemeinhin besseres zu tun haben, als irgendwelchen kindischen Papierbasteleien beizuwohnen. Ob Ruhland wohl wegen der Aufarbeitung der Pädophilie in seiner Partei zur Verwirrtheit neigt, kann von mir allerdings nur gemutmaßt werden. Es betrübt mich allerdings, dass Herr Ruhland von Platzverboten für ihm missliebige Bürger spricht. Das erinnert mich an die dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte. Unsere PRO NRW Fraktion hat deshalb umgehend eine parlamentarische Anfrage gestartet, die Aufklärung darüber bringen soll, inwieweit Bürger anderen Bürgern Platzverbote erteilen dürfen. Wehret den Anfängen !“