Aktuelles / Dienstag, 13.März.2012

Radevormwald: Eklat im Stadtrat wegen unerlaubter Filmaufnahmen des WDR

In der heutigen Sitzung des Stadtrates Radevormwald ist es zu einem Eklat gekommen. Auslöser waren die Aktivitäten des WDR-Journalisten Wolfgang Minder, der schon seit einigen Wochen versucht, krampfhaft einen nicht vorhandenen Zusammenhang zwischen dem  PRO-NRW-Kreisverband Oberberg und der rechtsradikalen Szene im Bergischen Land zu konstruieren.

Zur heutigen Sitzung war Minder dann mit einer Kamera aufgetaucht, um die Ratssitzung zu filmen. Hiergegen widersprach der PRO-NRW-Fraktionsvorsitzende Tobias Ronsdorf. Nach geltender Rechtsprechung hätte Minder seine Filmaufnahmen hiernach eigentlich einstellen müssen. Der Radevormwalder Bürgermeister Korsten wusste es aber offensichtlich besser und ließ über die Zulässigkeit der Filmaufnahmen abstimmen. Hierfür fand sich gegen die Stimmen von PRO NRW eine Mehrheit. Aus Protest verließen die PRO-NRW-Ratsmitglieder dann den Saal.

Tobias Ronsdorf

„Wir werden die Ergebnisse der Ratssitzung auf jeden Fall beanstanden und alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, gegen das unsägliche Verhalten von Bürgermeister Korsten vorzugehen.“, erklärte der PRO-NRW-Vorsitzende Tobias Ronsdorf nach dem Verlassen der Sitzung. Weiter führte er aus: „Der Bürgermeister hätte Herrn Minder, der offensichtlich eine enge Freundschaft mit dem als Frauenschläger bekannten linken Ratsmitglied Ullmann pflegt, nach meinem Widerspruch des Saales verweisen müssen. Das dreiste Verhalten von Herrn Minder, der scheinbar nichts anderes als Gesinnungsjournalismus betreiben möchte, erscheint mir zudem der Würde des Rates unangemessen. Als freie Mandatsträger brauchen wir uns bestimmt nicht in einer laufenden Gremiensitzung entgegen der gesetzlichen Bestimmungen von einem solchen linken Angitprop-Journalisten belästigen lassen.“