Aktuelles / Freitag, 22.März.2013

Radevormwald: Arbeitsunwillige Asylbewerber

Im Zusammenhang mit der gerade laufenden PRO NRW Tour wider des Asylmissbrauchs kommt es in den Lokalmedien oft zu einer skurrilen Berichterstattung. Einerseits wird die Tour und deren Ansinnen in hetzerischer Manier als menschenverachtend bezeichnet – oftmals wird wider besseren Wissens sogar behauptet PRO NRW wolle das Asylrecht abschaffen- , andererseits werden diese Artikel gerne mit einem geradezu herzzerreissenden Bericht über angeblich tatsächliche Flüchtlinge gewürzt, die sich nichts lieber wünschen würden, als Teil dieser Gesellschaft zu sein.

Es wird der Eindruck erweckt, daß alle Asylanten natürlich schnell die deutsche Sprache erlernen möchten, um als hart und fleissig arbeitendes Mitglied Teil dieser Gesellschaft sein wollen. Soviel zu den Träumen manch linksverdrehter Multi-Kulti-Journalisten, die zwar fordern, jeden hier aufzunehmen, selbstverständlich aber nicht auf eigene Rechnung, sondern auf Kosten des Steuerzahlers! Es könnte also alles so schön sein – wenn denn die Realität nicht völlig anders aussähe.

Und nicht nur die in direkter Nachbarschaft lebenden Anwohner, die mit oftmals erhöhter Kriminalität, Vermüllung und Unruhe zu kämpfen haben, können davon ein Lied singen. Mittlerweile begreifen auch endlich einige Stadtverwaltungen, daß die Integrationsbereitschaft vieler Asylbewerber sich in sehr engen Grenzen hält.

So befasste sich der Radevormwalder Sozialausschuß unlängst mit einem Antrag, der darauf abzielte, Asylbewwerber gemeinnützig bei der Pflege von Grünflächen und Wanderwegen mithelfend arbeiten zu lassen. Neben der ohnehin anfallenden Rundumversorgung hätten die Helfer dafür zudem noch eine kleine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1,05€ pro Stunde erhalten und nebenbei gezeigt, wie aufrichtig ihr Interesse ist, dem Gastland durch diesen Dienst zu danken. Eine sogenannte win-win Situation?

Weit gefehlt! Klartext sprach ausgerechnet die Radevormwalder Sozialdezernentin Ute Butz, die sogar von sehr betrüblichen Erlebnissen berichtete. Bei bisherigen Versuchen, Asylbewerber aus Rade ans Arbeiten zu kriegen, habe sich die Motivation in Grenzen gehalten. Viele würden sich nach ein paar Tagen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung besorgen und den Einsatz abbrechen. Auch in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Betriebshofes sei es zu Konflikten und Reibereien gekommen, da manche offenbar Probleme mit hierarchischen Strukturen hätten und es zu Fällen der Insubordination kam. Fazit: Der enorme Verwaltungsaufwand und die augenscheinliche Arbeitsunlust stehen in keinem Verhältnis zum Erfolg.

Udo Schäfer, PRO-NRW-Bezirksvorsitzender und Kreistagsabgeordneter

Der Radevormwalder PRO NRW-Fraktionsvorsitzende Udo Schäfer erklärt hierzu:

Es ist schon traurig. Menschen, die angeblich verfolgt sind und um Leib und Leben fürchten, kommen ins Land, werden rundumversorgt und zeigen sich dann bei einer honorierten minimalen Leistung für die für sie aufkommende Gesellschaft widerspenstig. Machen Sie mal den Selbsttest und spielen gedanklich die Situation durch, daß Sie verfolgt wären und sie in Angst um Ihr Leben in ein anderes Land fliehen müssten. Wären Sie da nicht dem aufnehmenden Gastland dankbar und würden Ihre Dankbarkeit auch zeigen? Wären Sie nicht froh, wenn man Ihnen dann noch eine bezahlte Beschäftigung anbietet? Da wir aber wissen, daß sich ziemlich genau 98% der Asylanten widerrechtlich im Lande aufhalten, de facto als reine Wirtschaftsflüchtlinge also Asylbetrug begehen, wundert mich die „Zurückhaltung“ bei Arbeitseinsätzen nicht. Es macht auch im kleinen Radevormwald deutlich, wie wichtig und richtig unsere gerade angelaufene Volksinitiative gegen Asylmissbrauch ist.