Aktuelles, Regional / Montag, 14.Dezember.2015

PRO NRW wirkt: Leverkusener Oberbürgermeister beerdigt Pläne für Asylghetto in Opladen!

Am vergangenen Dienstag hatten Aktivisten von PRO NRW vor der Sitzung der Opladener Bezirksvertretung gegen Pläne der Stadt protestiert, nahe dem örtlichen Bahnhof durch eine lokale Unternehmerfamilie vier Wohnblöcke für 800 Asylforderer errichten zu lassen.

Interessanterweise stimmte die Bezirksvertretung diesem Wahnsinnsplan nicht zu, wobei die Stimme unseres Bezirksvertreters und Parteivorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht den Ausschlag gab.

Offenbar wurde selbst der CDU der Boden zu heiß, zumal auch deren Vertreter einmal von den Folgen ihrer Entscheidungen betroffen gewesen wären und den Zorn ihrer Wähler fürchten müssen.

PRO NRW hat in den letzten Tagen weite Teile der Opladener Bevölkerung, besonders im Umfeld des geplanten Bauprojekts, mit einem Infoflugblatt aufgeklärt, was auf sie konkret zukommen würde.

Nun wurde der zivilgesellschaftliche Widerstand zu groß, nachdem auf Anwohnerinitiativen mehrere hundert Unterschriften gegen das Irrsinnsprojekt gesammelt hatten.

Oberbürgermeister Richrath nimmt daher Abstand von den Plänen, wie der lokalen Presse zu entnehmen ist. Die Unternehmerfamilie Müller wird zunächst ihre soziale Frage nicht auf Kosten der Allgemeinheit lösen können.

Da der Druck, weitere Asylforderer einzuquartieren, jedoch auch in Leverkusen unvermindert hoch bleibt, sind wir gespannt, welches Viertel die Stadt als nächstes mit Unterkünften „beglücken“ will.

Sicher ist: PRO NRW als die Stimme der einheimischen Bevölkerung wird auch dort zur Stelle sein und den Widerstand organisieren. Versprochen, Herr Richrath…

Tags: ,