Aktuelles / Montag, 27.Januar.2014

PRO-NRW-Vize Kevin Hauer erneut zu Gast bei unserer Partnerpartei FPÖ

Am vergangenen Wochenende besuchte der stellvertretende Vorsitzende von PRO NRW, der Gelsenkirchener Stadtverordnete Kevin Hauer, erneut die österreichische Hauptstadt Wien, um Kontakte zu Landes- und Bundespolitikern, Mandatsträgern und Publizisten der FPÖ und des national-freiheitlichen Lagers zu intensivieren und einen Eindruck über den Erfolg der mit PRO NRW befreundeten Freiheitlichen Partei – derzeit rangiert sie mit rund 25 Prozent bei Wahlumfragen an erster Stelle – gewinnen zu können.

Am Freitagabend besuchte der Erziehungswissenschaftler und Burschenschafter Hauer den Akademikerball der Wiener FPÖ, der wieder in der altehrwürdigen Wiener Hofburg stattfand. Der Akademikerball trat im vorigen Jahr die Nachfolge des traditionsreichen Balls des Wiener Korporationsringes an, dem örtlichen Zusammenschluß akademischer Studentenverbindungen wie Burschenschaften und Landsmannschaften. So wird der Ball in den österreichischen Medien auch gerne als „Burschenschafterball” bezeichnet. Nationalfreiheitliche Studentenverbindungen gehören seit jeher zum freiheitlichen Lager und stellen traditionell das akademische Rückgrat der FPÖ dar.

Akademikerball 2014

Akademikerball 2014

Und auch in diesem Jahr entwickelte sich der Ball erwartungsgemäß zum heißdiskutierten Gegenstand österreichischer Innenpolitik: Denn 6000 Gegendemonstranten legten die gesamte Wiener Innenstadt lahm, stürmten unter anderem Kreditinstitute und sogar eine Polizeiwache, es kam zu stundenlangen Straßenschlachten mit der Polizei. Der Schaden wird auf weit mehr als eine Million Euro geschätzt. 20 Personen, die meisten davon Polizisten, wurden zum Teil schwer verletzt, zahlreiche Gewalttäter festgenommen. Der sogenannte linksextremistische „schwarze Block“ sorgte für schlimmste Verwüstungen. Währenddessen wurde bekannt, daß die österreichischen Grünen Unterstützung für anreisende Gewalttäter geleistet haben sollen. Und die „Österreichische Hochschülerschaft“, vergleichbar mit den allgemeinen Studierendenausschüßen an bundesrepublikanischen Universitäten, finanzierte sogar kostenlose Reisen zur Demonstration. Selbst Busse aus Göttingen, Hamburg, Köln und Magdeburg, offenbar ebenfalls subventioniert, wurden gezählt.

„Was auch Demonstranten aus der Bundesrepublik unter dem Banner des Antifaschismus in Wien veranstaltet haben, ist bestürzend. Gewalttäter beispielsweise aus Hamburg, die vor kurzem noch in der Stadt an der Elbe bei ihrem Kampf für das widerrechtlich besetzte Theater Rote Flora das dortige Schanzenviertel in Schutt und Asche gelegt haben, reisen nun nach Wien, um dort erneut zu randalieren. Dafür schäme ich mich als Bundesbürger“, stellt ein erzürnter Kevin Hauer fest und ergänzt: „Das wäre einmal ein geeignetes Thema der Innenministerkonferenz! Mich wundert zudem, daß es unmöglich erscheint, diese Busse an der Grenze aufzuhalten. In vergleichbaren Fällen werden Busse mit Rechtsextremisten und Hooligans aber durchaus aufgehalten. Wieso geht das nicht auch bei offensichtlich militanten Linksextremisten? Da muß man sich ernsthaft fragen, ob unsere Politik auf dem linken Auge blind ist!“

Am Samstag nahm der PRO NRW-Politiker dann am FPÖ-Neujahrstreffen in Vösendorf teil, einem Vorort Wiens. Parteichef HC Strache konnte dort über 5000 Parteianhänger begrüßen. Es herrschte angesichts der idealen Umfragewerte Aufbruch- und Volksfeststimmung. Unter anderem wurden die beiden Spitzenkandidaten für die EU-Wahl am 25. Mai vorgestellt, der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky, die in ihren andauernd vom tosenden Applaus unterbrochenen Redebeiträgen dringenden EU-Reformbedarf anmahnten. Die FPÖ sei eine freiheitliche Wahlbewegung mit dem Ziel eines Europas der freien Völker und einer Abkehr von Bürokratismus und Überregulierung. Statt Zentralismus und Bevormundung seien Souveränität, Eigenständigkeit und eine Stärkung der Nationalstaaten vorrangige Leitmotive.

Neujahrestreffen der FPÖ

Neujahrestreffen der FPÖ

PRO NRW beim Neujahrestreffen- Mitten drin statt nur dabei.

PRO NRW beim Neujahrestreffen- Mitten drin statt nur dabei.

„Genau das fordern wir von PRO NRW auch. Das Beispiel Österreich zeigt anhand der FPÖ sehr deutlich, daß wir mit den deckungsgleichen Forderungen auch in der Bundesrepublik noch ausreichend Wählerreserven mobilisieren können“, resümiert Kevin Hauer. „Ich bin zudem außerordentlich froh, das gesamte Wochenende über Kontakte intensiviert zu haben, aber auch neue knüpfen konnte, nicht nur mit Österreichern. Auch estnische und französische Freundschaften konnten vertieft werden. Da ist mir die mißliebige Berichterstattung durch einen neidischen Möchtegernpolitiker aus dem Bergischen und einem gescheiterten grünen Ex-Parlamentarier in Österreich ziemlich wurscht“, so der Pro NRW-Vize augenzwinkernd und verspricht abschließend: „Und auch nächstes Jahr werde ich wieder am Akademikerball teilnehmen!“

Johann Herzog (FPÖ) und Kevin Hauer (PRO NRW)

Johann Herzog (FPÖ) und Kevin Hauer (PRO NRW)

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