Aktuelles / Samstag, 15.November.2014

PRO NRW trifft FPÖ

Am vergangenen Mittwoch traf sich eine Delegation der Bürgerbewegung PRO NRW in der rheinhessischen Metropole Mainz mit führenden Funktionären der Freiheitlichen Partei Österreichs, um sich über aktuelle politische Entwicklungen und die weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Parteien auszutauschen.

FPÖ_PRO_Treffen

V.l.n.r.: Brigadegeneral a.D. Wolfgang Jung, Bundesrat Hans-Jörg Jenewein, Kevin Hauer, Christopher von Mengersen, Tony-Xaver Fiedler

Für die FPÖ waren der ehemalige freiheitliche Europaabgeordnete und jetzige Wiener Landtagsabgeordnete, Brigadegeneral a.D. Wolfgang Jung, sowie der Bundesrat und Wiener Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein angereist, die im Vorhinein noch vor einem breiten Publikum über die schwelende Ukrainekrise referierten.

Die PRO-NRW-Delegation wurde vom stellvertretenden Parteivorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden in der Ruhrgebietsmetropole Gelsenkirchen, Kevin-Gareth Hauer angeführt. Zusätzlich dazu war der stellvertretende PRO-KÖLN-VorsitzendeTony-Xaver Fiedler, Bezirksvertreter in Köln-Kalk, anwesend. Der Jugendbeauftragte Christopher von Mengersen aus Bonn, Beisitzer im PRO-NRW-Vorstand, komplettierte das Trio.

Im Folgenden fand ein intensiver Austausch über aktuelle politische Entwicklungen in Österreich Deutschland und Europa statt. Beleuchtet wurde unter Anderem der massive Zugewinn für freiheitliche Parteien innerhalb der gesamten Europäischen Union, hierbei im Speziellen der herausragende FPÖ-Wahlerfolg, sowie ähnliche Entwicklungen in Frankreich, Großbritannien, Schweden und Dänemark. Bedauert wurde jedoch, dass bei der diesjährigen Europawahl trotz manch engagierter Bemühungen keine freiheitliche Partei aus Deutschland ins EU-Parlament einziehen konnte.

Jung und Jenewein räumten dabei ein, dass es sich nicht zuletzt aus historischen Gründen bei Deutschland um ein schwieriges Pflaster für Parteien rechts der politischen Mitte handelt. Aufgrund der massiven medialen Vorverurteilungen und einer denunziatorischen Falschberichterstattung, im Verbund mit der gezielten sozialen Stigmatisierung und Ausgrenzung von nonkonformen Oppositionsgruppierungen gestaltet sich die flächendeckende Verankerung einer politischen Alternative als kompliziertes Unterfangen. Den Bemühungen der Bürgerbewegung PRO NRW, die auf kommunaler Ebene trotz dieser Vorbedingungen viele Mandate hinzugewinnen konnte, wurde Respekt gezollt.

Beim gemeinsamen Abendessen in einem griechischen Lokal wurde die weitere Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung beider Parteien besprochen. Jung und Jenewein kündigten das Erscheinen von österreichischen Vertretern für den kommenden PRO-NRW-Wahlparteitag, sowie den Ende Januar anvisierten Neujahrsempfang an. Im Gegenzug erklärten die Mitglieder der PRO-NRW-Delegation ihre Bereitschaft zur Unterstützung des Wiener Landtags- und Kommunalwahlkampfes, da die historische Chance für die Freiheitlichen besteht, mit Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache den ersten blauen Rathauschef in der österreichischen Bundeshauptstadt zu stellen. Auf Einladung der FPÖ werden zudem PRO-NRW-Vertreter am Wiener Akademikerball Anfang nächsten Jahres teilnehmen.

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