Aktuelles / Sonntag, 23.Januar.2011

Pro NRW stellt erste Weichen für eine mögliche Neuwahl – aktualisiert mit Videobericht

Rund 60 Pro-NRW-Vorstandsmitglieder sowie Bezirks- und Kreisvorsitzende gaben am Samstag auf einer erweiterten Landesvorstandstagung mit großer Mehrheit die Empfehlung ab, bei einer Neuwahl in Nordrhein-Westfalen einen reinen Zweitstimmenwahlkampf zu führen.  Damit solle auf die verkürzten Fristen bei einer Neuwahl reagiert und insbesondere den noch mit CDU oder SPD sympathisierenden Islamkritikern im Land die Möglichkeit gegeben werden, mit der Zweitstimme für die Landesliste von pro NRW eine taktische Wahl zu treffen.

Zudem wurde die unverzügliche Einrichtung einer Wahlkampfkommission unter Leitung des Generalsekretärs Markus Wiener beschlossen. Diese Kommission soll in den nächsten Wochen alle rechtlichen Voraussetzungen für eine Neuwahl klären und eine organisatorische sowie strategische Wahlkampfplanung erarbeiten, die am „Tag X“ dann unverzüglich in die Tat umgesetzt werden kann.

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Wir sind mehr als bereit und brennen darauf,  diese neue Chance zur Verankerung einer patriotisch-freiheitlichen Opposition im Landtag wahrzunehmen“, erklärte der Pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht zu den aktuellen Entwicklungen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.

Einen hervorragenden inhaltlichen Input erhielten die Pro-Funktionäre zuvor durch drei Impulsreferate mit echten Experten auf ihrem Gebiet: Andreas Molau referierte zur strategischen Planung der Öffentlichkeitsarbeit der Pro-Bewegung im ersten Halbjahr 2011, der ehemalige grüne Bundestagsabgeordnete Torsten Lange führte die Bildungspolitik als zusätzliches Schwerpunktthema auf der landespolitischen Agenda von pro NRW ein und Jörg Uckermann betonte in einem kurzen, aber prägnanten Vortrag die Wichtigkeit der kommunalpolitischen Kompetenz als Schlüssel zum Erfolg.

Zusätzliche Themen der ganztägigen Vorstandstagung in Leverkusen waren natürlich der Marsch für die Freiheit am 7. Mai 2011 in Köln und der weitere Verbandsaufbau in NRW. Dabei wurde eine massive Kampagne des Landesverbandes im Münsterland beschlossen, mit der der letzte „weiße Fleck“ auf der politischern Landkarte von Pro NRW in Kürze geschlossen werden soll.

Weitere Ergebnisse der Vorstandstagung, die von einer äußerst optimistischen Grundstimmung und großem Tatendrang der hoch motivierten Pro-NRW-Funktionärsschaft geprägt war, werden in Kürze auf dieser Seite vorgestellt werden.

Nachfolgend finden Sie den Bericht von pro-NRW-TV über die Veranstaltung: