PRO NRW Ratsgruppe Leverkusen fordert von der Stadt auf Terrassengebühren zu verzichten!
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Sonntag, 25.Juni.2017

PRO NRW Ratsgruppe Leverkusen fordert von der Stadt auf Terrassengebühren zu verzichten!

Bild: Images Money/flickr.com/ CC BY 2.0

Steigen wie in diesen Tagen die Temperaturen, wollen viele Menschen draußen sitzen, gerne bei einem erfrischendes Kaltgetränk oder einem Eis. Dies freut im Regelfall die Gastronomen, wenn da nicht die teuren Terrassengebühren wären. Diese kassiert die Stadt Leverkusen dafür, dass Gastwirte Tische und Stühle auf die Straße stellen dürfen.

Den öffentlichen Straßenraum zur Erweiterung einer Eisdiele, Kneipe oder eines Restaurants zu nutzen, gilt als Sondernutzung und muss von den Städten genehmigt werden. In aller Regel ist in Leverkusen von den Gastwirten ein schriftlicher Antrag an die Stadt zu stellen. Zusätzlich werden auch manchmal Erläuterungen oder Zeichnungen verlangt. In Leverkusen werden die Gastwirte besonders abgezockt. Für eine Inanspruchnahme von 25 qm öffentlicher Fläche in der Hauptsaison von Mai bis September 2017 mit 5 Tischen mit jeweils 4 Stühlen ohne Theke oder Kühlgeräte, ohne Werbeanlagen und ohne Verwaltungsgebühr für den Genehmigungsantrag zahlt ein Gastwirt in Leverkusen 1.037,50 €. Leverkusen gehört insoweit zu den teuersten Kommunen. Andere Städte wie Herten oder Iserlohn verzichten in toto auf Terrassengebühren. In vielen Städten wie Viersen mit 137,50 €, Kerpen mit 187,50 € oder Bottrop mit 212,50 € sind die Terrassengebühren weitaus günstiger.

Die Gastwirte sind aufgrund der hohen Terrassengebühren in Leverkusen gezwungen den Kostenfaktor „Terrassengebühr“ an ihre Gäste weiter zu geben. Die Stadt Leverkusen gehört also zu den Preistreibern, indem sie die Terrassengebühren immer weiter erhöht. PRO NRW fordert daher von der Stadt Leverkusen den Verzicht auf die Terrassengebühren.

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