Aktuelles / Montag, 3.September.2012

PRO NRW peilt 40 Kandidaturen zur Kommunalwahl 2014 an

PRO NRW peilt zur nordrhein-westfälischen Kommunalwahl im Jahr 2014 in 40 Städten und Kreisen eine eigene Kandidatur an. Diese Zahl ergab sich am Sonntag nach einer detaillierten Bestandsaufnahme auf einer erweiterten Landesvorstandssitzung, an der rund 50 Vorstandsmitglieder, Kreis- und Bezirksvorsitzende teilnahmen.

Die Liste der geplanten Kandidaturen umfasst fast alle Landesteile und PRO-NRW-Bezirksverbände. Neben einem Schwerpunkt im Rheinland, Ruhrgebiet und Bergischen Land stehen diesmal auch etliche Kreise und Städte in Westfalen auf der Agenda. Lediglich im Münsterland ist bis dato noch keine Kandidatur geplant, was sich aber – so wie die gesamte Planung – noch bis ins nächste Jahr hinein verändern kann.

Der PRO-NRW-Vorstand begrüßte geschlossen diese realistische Zielplanung zur Kommunalwahl 2014, mit der man eine dreistellige Zahl an Mandatsträgern in kommunalen Parlamenten erreichen möchte.  Eine Verdoppelung der bisher knapp 50 kommunalen Mandate der PRO-BEWEGUNG in Nordrhein-Westfalen ist also das Minimalziel. Bei Erreichung dieser Ziele wäre dann bereits auch eine günstige Ausgangslage für die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen geschaffen.

Der erweiterte Landesvorstand betonte auch weiterhin den Fokus auf Nordrhein-Westfalen, nahm aber neue Entwicklungen im freiheitlichen Spektrum in ganz Deutschland durchaus zur Kenntnis. Einer größeren Verantwortungsübernahme auf Bundesebene steht PRO NRW aufgeschlossen gegenüber. Für die Europawahl 2014 wird nachwievor ein gemeinsamer Wahlantritt der PRO-BEWEGUNG mit den Republikanern und anderen Partnern sowie der Unterstützung erfolgreicher europäischer Parteien angestrebt. Das Verhandlungsmandat des Vorstandes wurde hierfür bestätigt.

Die Terminplanung für die nächsten Monate beinhaltet neben der Durchführung einer landesweiten Kampagne gegen die Benzinpreisabzocke auch einen kommunalen Höhepunkt in Wuppertal: Der Landesverband wird am 27. Oktober mit allen Kräften die Großdemonstration gegen die geplante DITIB-Großmoschee in Wuppertal unterstützen und sich auch für die Teilnahme weiterer befreundeter Organisationen einsetzen.

Markus Beisicht

Ein äußerst erfreuliches Resümee zog der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht am Ende der Tagung:

„Die Motivation unserer Funktionsträger ist bereits eineinhalb Jahre vor der nächsten Kommunalwahl äußerst hoch. Wir versuchen in möglichst vielen Städten und Kreisen eine Alternative zur inländerfeindlichen Politik der verbrauchten und korrupten Altparteien anzubieten. Ich bin überzeugt, dass uns das gelingen wird! Auch unsere positive Mitgliederentwicklung spricht dafür, ebenso wie die finanzielle Konsolidierung des Verbandes durch das erneute Erreichen der staatlichen Parteienfinanzierung nach der überraschenden Neuwahl des Landtages. PRO NRW ist inzwischen die mit Abstand stärkste und aktivste Partei rechts der Mitte in Nordrhein-Westfalen! Wir werden diesen Status bei der Kommunalwahl 2014 weiter ausbauen und so auch den Grundstein für den Landtagseinzug 2017 legen!“