Aktuelles / Mittwoch, 21.März.2012

PRO NRW geht mit Beisicht an der Spitze in den Wahlkampf – ergänzt mit Video

Als erste Formation überhaupt hat die Bürgerbewegung PRO NRW ihre Kandidaten zur vorgezogenen Neuwahl des NRW-Landtages aufgestellt. Auf einem außerordentlichen Parteitag im Gelsenkirchener Schloss Horst wählten gestern über 100 stimmberechtigte Mitglieder eine insgesamt 28köpfige Landesliste. Die historische Glashalle war bis auf den letzten Platz besetzt, als die PRO-NRW-Delegierten in großer Geschlossenheit und mit spürbaren Tatendrang ihre Vertreter für die Landtagswahl in Rekordzeit nominierten.

Bei nur jeweils einer Enthaltung und einer Gegenstimme wurde der PRO-NRW-Vorsitzende, der Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, zum Spitzenkandidaten gewählt. Ebenfalls mit hervorragenden Ergebnissen folgten auf Platz 2 der Aachener Wolfgang Palm und auf Platz 3 der Kölner Politikwissenschaftler Markus Wiener. Auf die Listenplätze 4 bis 15 wurden Kevin Hauer (Gelsenkirchen), Jörg Uckermann (Köln), Daniel Schöppe (Rheinkreis Neuss), Udo Schäfer (Oberbergischer Kreis), Werner Peters (Recklinghausen), Jürgen Hintz (Rhein-Erft-Kreis), Judith Wolter (Köln), Fabian Thies (Kreis Lippe), Stefanie Wohlfarth (Gelsenkirchen), Gerald Thörner (Hamm), Sandra Kruse (Leverkusen) und Gabriele Mathieu (Aachen). gewählt. Die Liste bis Platz 28 komplettierten dann Dr. Christoph Heger (Rheinisch-Bergischer Kreis), Detlev Schwarz (Bonn), Katrin Jansen (Mönchengladbach), Stephan Hövels (Rheinkreis Neuss), Nicco Ernst (Bonn), Dr. Manfred Linn (Düsseldorf), Alessandro Diederichs (Aachen), André Schindler (Gelsenkirchen), Patrick Störmer (Kreis Herford), Max Branghofer (Dortmund), Hans Günter Schönaich (Rheinkreis Neuss), Christopher Hergaden (Kreis Lippe) und Falk Gebel (Düsseldorf).

Zuvor hatte Markus Beisicht, nach der Begrüßung durch den Ruhr-Bezirksvorsitzenden Kevin Hauer, die Anwesenden auf eine harte Wahlauseinandersetzung eingestimmt. Aufgrund der Kürze des Wahlkampfes werde es eine „Kampagne mit maximaler Provokation“ geben, um die in Deutschland übliche mediale Schweigespirale gegen freiheitliche Parteien knacken zu können. „Wir werden unsere Themen mit größtem Elan und Offensivgeist in die Öffentlichkeit tragen: Kritik an Islamisierung und Überfremdung, an der sozialen Verwahrlosung und dem Kriminalitätsproblem in vielen Städten, an der Euro-Abzocke und besonders auch an der verbrauchte politischen Kaste in Nordrhein-Westfalen.“ Als ein Höhepunkt der Wahlkampagne stünde schon jetzt die durch Jörg Uckermann organisierte „Freiheit statt Islam“-Tour vom 28. April bis 8. Mai fest, wobei in 25 Städten direkt vor protzigen und umstrittenen Moscheen und Islamistenzentren eine politische Islamkritik „bis an die Schmerzgrenze“ vorgetragen werden würde.

Generalsekretär Markus Wiener schwor die Mitglieder nach der Listenaufstellung auf einen kurzen, aber um so intensiveren Wahlkampf ein. „Die Sammlung der Unterstützungsunterschriften beginnt schon morgen. Der offizielle Wahlkampfauftakt wird dann auf unserer Doppeldemo in Remscheid und Solingen an diesem Samstag stattfinden. Anschließend geht es weiter mit der Verteilung unserer Werbemittel in hoher Auflage, Infostandserien, einer massiven Plakatierung und einigen Extras zum Höhepunkt des Wahlkampfes. Auch wenn die Wahl plötzlich und überraschend kam: Wir sind viel stärker als noch vor zwei Jahren und haben daher die Chance auf einen deutlichen Zugewinn am 13. Mai. Wenn alle mitziehen, ist letztendlich auch alles möglich. Zudem liegt es an uns, die extremistische Linkspartei aus dem Landtag zu werfen und mit der Eindämmung der pseudo-oppositionellen Piraten den Einzug einer weiteren linken Partei zu verhindern. Denn was Nordrhein-Westfalen braucht, ist keine weitere Partei links der Mitte oder eine konturenlose und völlig überflüssige FDP, sondern endlich ein freihtlich-konservatives Korrektiv auf der anderen Seite des politischen Spektrums im Landtag!“