Aktuelles, Landesweit / Dienstag, 5.August.2014

PRO NRW lehnt Munitionsverbot für Waffenbesitzer ab

PRO NRW spricht sich entschieden gegen die Forderung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen aus, Waffenbesitzern die private Aufbewahrung von Munition generell zu verbieten. Eine Verschärfung des geltenden Rechts ist weder praktikabel noch notwendig. Zudem muss herausgestellt werden, dass es in der Bundesrepublik neben den ca. 5,5 Millionen registrierten etwa wenigstens 20 Millionen illegale Schusswaffen geben soll. Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass in der Vergangenheit nur bei 3 % aller Straftaten mit Schusswaffengebrauch legale Waffen zum Einsatz kamen. Anstatt mit fragwürdigen neuen Aufbewahrungsvorschriften einmal mehr völlig unbescholtene Jäger und Sportschützen zu stigmatisieren und unter Generalverdacht zu stellen, sollten unsere Politiker endlich sich auf die Bekämpfung illegalen Waffenbesitzes konzentrieren. Hier bestünde ein Handlungsbedarf. Die Blockwarte der Political Correctness in Deutschland fordern doch schon seit Jahren das generelle Verbot des privaten Waffenbesitzes in Deutschland.

PRO NRW macht hier selbstverständlich nicht mit. Angesichts stetig steigender Einbruchszahlen und einer insgesamt explodierenden Kriminalität ist vielmehr kritisch zu hinterfragen, ob das völlig überregulierte deutsche Waffenrecht überhaupt noch zeitgemäß ist?

PRO NRW unterstützt demzufolge seriöse Forderungen nach einer Liberalisierung des Waffenrechts in Deutschland.

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