PRO NRW kritisiert scharf unsinnige EU-Verordnung zum Plastikmüll!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 11.Juni.2018

PRO NRW kritisiert scharf unsinnige EU-Verordnung zum Plastikmüll!

Im Jahre 2017 wurde in der Bundesrepublik ein Drittel weniger Plastiktüten gekauft
als im Jahr zuvor. Seit 2015 haben sich diese Werte sogar halbiert!
Damit liegt die Bundesrepublik weit unter dem von der EU festgelegten Höchstwert.
Trotzdem will die EU nun auch in Deutschland weitere Verbote (z.B. von
Einwegbesteck, Strohhalme und Wattestäbchen) durchsetzen, um angeblich
weiteren Plastikmüll in den Ozeanen zu verhindern. Dabei dürfte jedem klar sein,
dass kaum ein Plastikteil aus Deutschland je in einem Ozean landet!

Anstatt nun beispielsweise den unnötigen Verpackungsmüll, wie doppelt und dreifach
eingepackte Ware, endlich den Kampf anzusagen, was für den Umweltschutz sicher
effektiver wäre, konzentriert man sich lieber auf die Verbrauchsgüter unserer Bürger,
die im Vergleich hierzu einen verschwindend geringen Anteil ausmachen.
Umweltschutz bleibt richtig und wichtig, aber die völlig unsinnige EU-Verordnung zum
Plastikmüll ist der falsche Weg.

Richtig wäre: Aufklärung statt Bevormundung! Der mündige Bürger kann alleine
entscheiden – zum Wohl der Umwelt, wie am deutlichen Rückgang der Plastiktüten
in Deutschland bereits zu sehen ist! Eine Gängelung aus Brüssel brauchen wir
jedoch nicht.

Dies ist übrigens bei den Diesel-Stickoxiden nicht anders. Die Ausstoß-Werte gingen
in den letzten Jahren gerade in Deutschland immer weiter zurück, trotzdem wird der
Diesel nach den Maßgaben aus Brüssel jetzt stellenweise verboten.

Die Zeche zahlen unsere Bürger!

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