Aktuelles / Montag, 24.Oktober.2016

PRO NRW fordert Zerschlagung krimineller Netzwerke libanesischer Familienclans

Bilder: pi-news.net / Polizei Essen (2)

Libanesische Familienclans regeln bekanntlich im Ruhrgebiet seit Jahren ihre Angelegenheiten nach eigenen archaischen Gesetzen. Die Polizeigewerkschaft spricht längst von No-Go-Areas im Ruhrgebiet.

Es handelt sich um Mhallami-Kurden, die einst aus Südostanatolien in den Libanon gingen und von dort in den 80er Jahren nach Deutschland kamen. Über 6.000 von ihnen leben in Essen. Aufgrund ihrer Vita und strafrechtlicher Verfehlungen ist bei vielen der Aufenthaltsstatus in der Bundesrepublik unsicher.

Während einige wenige versuchen, sich zu integrieren, hat der überwiegende Teil dieser Libanesen ein regelrechtes kriminelles Netzwerk geschaffen. Sie leben von Drogenhandel und Prostitution, Hehlerei, von Autoschieberei und Menschenhandel, von Schutzgelderpressung und Sozialhilfe-Betrug. Der Essener Stadtteil Altendorf wird von kriminellen libanesischen Familienclans regelrecht terrorisiert und teilweise sogar beherrscht.

Auch im Duisburger Norden gehen solche Clans ihren kriminellen Geschäften nach. Die Polizei hat zwischenzeitlich manche Stadtteile im Ruhrgebiet regelrecht aufgegeben.

PRO NRW fordert nun von der Politik und den zuständigen Polizeibehörden, endlich Maßnahmen zur Zerschlagung der kriminellen Netzwerke von libanesischen Familienclans zu ergreifen. Es muss sichergestellt werden, dass unsere Gesetze und Verordnungen überall gelten und vor allem auch überall durchgesetzt werden. Egal gegen oder für welche Bevölkerungsgruppe auch immer. Dafür sind Politik, Justiz und Polizei verantwortlich.

Es ist auch unerklärlich, warum kriminelle Ausländer nicht endlich konsequent, das heißt zu 100 Prozent, abgeschoben werden. Nur eine solche konsequente Abschiebung der Kriminellen in ihre Heimat kann die Verfestigung krimineller Parallelstrukturen in unseren Städten verhindern.