Aktuelles / Mittwoch, 27.Januar.2016

PRO NRW fordert Solidarität mit der kritischen WDR-Journalistin Claudia Zimmermann

Die kritische Journalistin Zimmermann muß um ihren Job bangen. Seit 23 Jahren ist Zimmermann freie Autorin des WDR im Lokalstudio Aachen und berichtet hauptsächlich aus den benachbarten Niederlanden. Sie ist in das Fadenkreuz der Tugendwächter der „Political Correctness“ geraten, weil sie in einer Talkshow des niederländischen Rundfunks erklärte, daß die WDR-Journalisten angehalten seien, nur positiv über die Asylkrise zu berichten. Alle Journalisten hätten sich über Jahre hinweg unausgesprochen einen Maulkorb in Sachen Ausländerkriminalität und Masseneinwanderung auferlegt; für Politik und Polizei gelte dasselbe.

Wörtlich erklärte die mutige Journalistin: „Wir haben doch alle die Tatsachen verschwiegen, Political Correctness falsch verstanden.“ Nach ihren erfrischenden Äußerungen brach ein Sturm der Entrüstung über Zimmermann herein. Ihr droht nun offenbar die Entlassung. Der WDR bestritt natürlich vehement die Aussagen Zimmermanns und auch sie selbst entschuldigte sich später – mehr oder weniger „freiwillig“ und erklärte, sie habe sich vergaloppiert.

Zu den ehrlichen Aussagen Claudia Zimmermanns erklärt die stellvertretende PRO NRW-Parteivorsitzende Katja Engels:

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„Frau Zimmermann hat es auf den Punkt gebracht. Unausgesprochen haben sich fast alle Journalisten über Jahre einen Maulkorb auferlegt so wie auch Polizei und Politik. Sie alle haben aus Gründen der Political Correctness bewußt Tatsachen verschwiegen. Ich persönlich habe großen Respekt vor der Journalistin Claudia Zimmermann, die endlich einmal Zivilcourage zeigte und die Tatsachen beim Namen nannte. Es ist ein Skandal sondergleichen, daß Frau Zimmermann nun um ihren Job bangen muß, weil sie einmal in einem ausländischen Medium die Wahrheit gesagt hat. Das Wort von der Lügenpresse scheint offensichtlich doch sehr anschaulich die Verhältnisse in unserem Medienbetrieb zu beschreiben.“