PRO NRW fordert: Schluss mit der  Dispo-Abzocke!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Dienstag, 7.November.2017

PRO NRW fordert: Schluss mit der Dispo-Abzocke!

PRO NRW fordert schon seit längerem, gesetzlich festzuschreiben, dass die Dispo-Zinsen und Überziehungszinsen für Sparkassen in NRW auf maximal 8 Prozent gedeckelt werden.

So stellen die Zinsen für die Inanspruchnahme von Dispositionskrediten eine starke Belastung von Sparkassenkunden dar, die in Zeiten einer Null-Zins-Politik der EZB und einem praktisch gegen Null tendierenden Guthabenzins zu einem auffälligen Missverhältnis zwischen Guthaben-Schuldzinsen führt. Die horrenden Dispo-Zinsen lassen viele Verbraucher direkt in eine Schuldenfalle tappen und verschärfen das soziale Ungleichgewicht in NRW. Derzeit verlangen die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen immens hohe Dispo-Zinsen von ihren Kunden. So verlangt die Kreissparkasse Köln einen Dispo-Zins von 10,81 %, die Sparkasse Essen einen Dispo-Zins von 11,56 %, die Sparkasse Duisburg gar einen Dispo-Zins von 12,29 %.

Bei den Sparkassen handelt es sich um Anstalten des öffentlichen Rechts. Es ist daher Aufgabe der Politik schnellstmöglich einen Dispo-Deckel für Sparkassen einzuführen. Laut Sparkassengesetz unterliegen die Sparkassen, sowie die Sparkassen- und Giroverbände in NRW der Aufsicht des Landes. Die zuständige Aufsichtsbehörde ist das nordrhein-westfälische Finanzministerium.

Skandalös ist es zudem, dass die Sparkassen im Verhältnis zu den privaten Banken bei den Dispozinsen im Schnitt noch über 2 % über deren Zinsniveau liegen. Hierfür gibt es überhaupt keine Rechtfertigung.

Für PRO NRW besteht somit dringender Handlungsbedarf, um die Dispo-Abzocke durch die NRW-Sparkassen endlich zu beenden. Wir brauchen endlich einen Dispo-Deckel für unsere Sparkassen!

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