Aktuelles / Donnerstag, 11.August.2016

PRO NRW fordert, jedwede Öffentlichkeitsarbeit von Salafisten in Deutschland zu verbieten

Für eine stetig wachsende Zahl junger Moslems beginnt der Weg in den Terrorismus mitten in NRW – bei einer Koran-Verteilung in Düsseldorf, Essen oder Köln. Die jungen Salafisten stehen in den Fußgängerzonen mit weißen Jacken.

In goldenen Buchstaben steht auf ihrer Brust: „Lies!“. Auf ihren sogenannten Info-Ständen – zum Beispiel in der Essener Innenstadt – liegen Dutzende Ausgaben des Korans. Die Männer tragen oftmals dichte Bärte, ihre Körper wirken durchtrainiert. Doch was harmlos nach einer Spendenaktion aussieht, ist in Wirklichkeit eine Werbung für den Terrorismus bzw. den Dschihad. Selbst der NRW-Verfassungsschutz muß kleinlaut zugestehen, daß vermehrt Hinweise auf Personen vorliegen, die zunächst an den Koran-Verteilaktionen teilgenommen hatten, um sich danach als Terroristen in Syrien zu betätigen. Rund 350 Mal warben die radikalen Salafisten der „Lies!“-Bewegung in NRW. Sie waren demzufolge nahezu tagtäglich in nordrhein-westfälischen Fußgängerzonen präsent. Es ist allerhöchste Zeit, daß dem verfassungsfeindlichen Treiben der islamistischen Extremisten endlich Einhalt geboten wird. Wer verdeckt zu Gewalt aufruft und Dschihadisten anwirbt, kann nicht weiterhin legal in Nordrhein-Westfalen Info-Stände betreiben. Es darf keine falsche Toleranz mehr gegenüber den Intoleranten geben.

markus-neuHierzu erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende Markus Beisicht:

Die „Lies!“-Kampagne der deutschen Salafisten gehört unverzüglich verboten. Die Anmelder gehören oftmals der salafistischen/dschihadistischen Szene an und werben verdeckt für den Dschihad sowie für eine Unterstützung des Islamistischen Staates. Folglich fordern wir ein generelles Verbot entsprechender Verteil- und Werbe-Aktionen. Gegenüber Anhängern des Islamischen Staates darf es nur Null-Toleranz geben.“