Aktuelles / Dienstag, 22.Oktober.2013

PRO-NRW-Effekt: FDP-Bürgermeister übernimmt öffentlichkeitswirksam Forderungen von Pro NRW

Im Leverkusener Stadtteil Küppersteg wird intensiv über einen weiteren Vorfall von Gewaltkriminalität am Küppersteger S-Bahnhof diskutiert. Das Amtsgericht Leverkusen hat vor wenigen Tagen ganz politisch korrekt drei Männer zu Bewährungstrafen verurteilt, die im Februar 2012 einen Passanten völlig grundlos und heimtückisch am Küppersteger S-Bahnhof angegriffen und erheblich verletzt hatten. Die drei Täter wurden zu je vier Monaten mit Bewährung verurteilt, weil sie unter anderem wegen Körperverletzung, Raub und Drogenmissbrauchs bereits vorbestraft waren.

Die NRW-Kuscheljustiz hat sich mal wieder von ihrer besten Seite gezeigt. Das skandalöse Urteil des Leverkusener Amtsgerichts nimmt nun ausgerechnet Bürgermeister Friedrich Busch (FDP) zum Anlass, eine Video-Überwachung des Bahnhofs zu fordern.

Die unter chronischem Wählerschwund leidende FDP muss nun also schon Pro NRW-Forderungen übernehmen, um überhaupt noch im Gespräch zu bleiben.

Hierzu erklärt der Pro NRW-Vorsitzende und Fraktionschef im Leverkusener Stadtrat, Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Ich freue mich außerordentlich, dass Friedrich Busch nunmehr unsere Positionen übernimmt, städtische Angsträume, wie den Küppersteger S-Bahnhof, per Video zu überwachen.Im Übrigen ist es bedauerlich, dass diese schlimme Straftat fast zu keinerlei Konsequenzen für die Täter führt. In NRW wird viel zu oft mit den Tätern gekuschelt und die Opfer mit ihrem Leid werden oftmals vergessen.Es muss des Weiteren in Küppersteg mehr für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung getan werden. Dazu fordern wir, dass sowohl die Polizei als auch der private Ordnungsdienst dort regelmäßig Präsenz zeigt. Schließlich müssten die Sträucher zurückgeschnitten werden, damit endlich klare Sichtverhältnisse herrschen und der Bahnhof muss schnellstmöglich, wie bereits Bürgermeister Busch fordert, eine Video-Überwachung erhalten.