PRO NRW begrüßt Gründung der Bürgerinitiative „Auch der Essener Norden braucht Zukunft“
Aktuelles, Top-Themen / Freitag, 5.Februar.2016

PRO NRW begrüßt Gründung der Bürgerinitiative „Auch der Essener Norden braucht Zukunft“

Lokale SPD-Funktionäre aus dem Essener Norden sind seit geraumer Zeit nicht mehr einverstanden mit der Unterbringung von immer mehr Asylbewerbern in ihren ohnehin problembelasteten Stadtteilen. Sie hatten bereits einen Protestzug unter dem Motto „Genug ist genug – der Norden ist voll“ angemeldet und diesen nach Intervention der Landes-SPD wieder absagen müssen. Die örtlichen Genossen lassen sich jedoch offensichtlich von ihrer Parteiführung nicht einschüchtern.

So planen sie nunmehr die Gründung einer überparteilichen Bürgerinitiative unter dem Namen „Auch der Essener Norden braucht Zukunft“. Sie wollen unter anderem in Altenessen, Karnap und Vogelheim den Protest gegen den Bau überdimensionierter Flüchtlingsunterkünfte auf die Straße tragen und zudem für eine sozial gerechtere Verteilung von Asylbewerbern über das gesamte Stadtgebiet demonstrieren.

PRO NRW unterstützt aus voller Überzeugung die geplanten Initiativen der SPD-Lokalpolitiker. Wir bieten auch ausdrücklich unsere Mitarbeit in der geplanten Bürgerinitiative für eine gerechtere Verteilung der Asylbewerber in Essen an.

Zu den erfreulichen Aktivitäten von lokalen SPD-Mitgliedern in Essen erklärt die PRO NRW-Kreisvorsitzende, Ratsfrau Chrstine Öllig:

tina„Gerade die Anwohner im Essener Norden werden überall vor vollendete Tatsachen gestellt. Es wird nicht möglich sein, in den strukturschwachen Stadteilen abertausende von arabischstämmigen Asylbewerbern zu integrieren. Es ist daher sehr erfreulich, daß örtliche SPD-Funktionäre nun öffentlichkeitswirksam gegen den geplanten Bau von weiteren Asylbewerberunterkünften protestieren wollen. Hierbei werden sie selbstverständlich von PRO NRW unterstützt werden, denn auch unser Motto lautet: „Genug ist genug. Der Norden ist voll““

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