Regional / Freitag, 4.April.2014

PRO KÖLN schlägt Akif Pirinçci für den Heinrich-Böll-Preis vor

Die Fraktion PRO KÖLN hat den türkischstämmigen Schriftsteller Akif Pirinçci für den Heinrich-Böll-Preis vorgeschlagen. Die Stadt Köln vergibt in Erinnerung an ihren Ehrenbürger und Literaturnobelpreisträger den mit 20.000 Euro dotierten Preis inzwischen alle zwei Jahre. PRO KÖLN hat nun für die nächste Ratssitzung am Dienstag, 8. April, 14.00 Uhr, aus aktuellem Anlass den Antrag eingereicht, Akif Pirinçci den Heinrich-Böll-Preis des Jahres 2015 zu verleihen.

Der mit Krimiromanen bekannt gewordene Pirinçci hat neben seinen unterhalterischen Qualitäten auch moralische Größe bewiesen, in dem er immer wieder politisch inkorrekte Texte und Bücher veröffentlicht. In seinem schonungslosen Aufsatz „Das Schlachten hat begonnen“ prangert Pirinçci in drastischen Worten die immer häufiger tödlich endende Deutschenfeindlichkeit von Jugendlichen mit muslimischen Migrationshintergrund an. In seinem neuesten Buch „Deutschland von Sinnen“ legt Pirinçci eine Generalabrechnung mit der sogenannten Politischen Korrektheit, verlogenen Medien und einer erpresserischen Einwanderungslobby vor, die den Deutschen gezielt und berechnend einreden würde, wie schlecht sie doch zu Ausländern wären und was sie deshalb noch alles an „Willkommenskultur“ zu leisten hätten.

Akif Pirinçci hat damit – neben seinen rein schriftstellerischen Fähigkeiten – Mut und persönliche Größe bewiesen. Denn mit solchen Thesen macht man sich in Deutschland des Jahres 2014 wahrlich keine Freunde im mächtigen politisch-medialen Establishment. Selbst sein persönlicher Migrationshintergrund wird dem Schriftsteller, der sich laut eigener Aussage sofort nach seiner Ankunft in den 60er Jahren „in Deutschland verliebt hat“, erfahrungsgemäß nicht schützen.

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