Landesweit / Donnerstag, 22.Juli.2010

Pro-Generalsekretär Markus Wiener bietet René Stadtkewitz Kooperation an

„Irgendwann erreicht jeder den Punkt, wo er merkt, welche Politik die Altparteien und selbstverständlich auch die CDU in Wirklichkeit vertreten. An diesem Punkt scheint jetzt auch der Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz angelangt zu sein, und er muss jetzt die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen“. Mit diesen Worten kommentiert der Generalsekretär der Pro-Bewegung, der 34jährige Politologe Markus Wiener, den drohenden Ausschluss des parteilosen Abgeordneten Stadtkewitz wegen dessen islamisierungskritischen Positionen aus der CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses.

Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener

„Das Treffen von Stadtkewitz und dem PI-Gründer Stefan Herre mit dem niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders war richtig und zukunftsweisend für die Zusammenarbeit der europäischen Islamkritiker. Auch die Einladung Wilders nach Berlin ist ein großartiges politisches Signal, das zu einer weitreichenden Kooperation aller grundgesetztreuen islamkritischen Gruppen in Deutschland führen sollte. Gerade auch die im Jahr 2011 bevorstehende Abgeordnetenhauswahl in Berlin würde sich dafür anbieten. Die Pro-Bewegung wäre hierzu auf jeden Fall bereit und hätte sicher auch nützliche personelle und organisatorische Ressourcen beizusteuern. Ressourcen und Know-How, die für ein parteipolitisches Engagement und insbesondere für eine Wahlteilnahme äußerst wichtig sind. Denn selbst ein prominenter Spitzenmann kann ohne den nötigen organisatorischen Unterbau und ‚sturmerprobte’ Mitstreiter wenig ausrichten“, so Wiener weiter, der ebenso wie Stadtkewitz auf eine parteipolitische Vergangenheit in der Union zurückblicken kann.

„Gerade unsere gemeinsamen christdemokratischen Wurzeln haben René Stadtkewitz, Jörg Uckermann und mich bei unserem mehrstündigen persönlichen Treffen in Köln schnell einen gemeinsamen Nenner finden lassen. Denn vielen ehemals überzeugten Christdemokraten ist inzwischen klar geworden, dass man wirklich konservative und freiheitliche Politik nur noch außerhalb von CDU und CSU betreiben kann. In Deutschland ist  ein rechtsdemokratisches Korrektiv zu den allesamt nach links gerückten Altparteien längst überfällig. Doch ein bundesweiter Durchbruch einer solchen konservativ-freiheitlichen Kraft ist nur möglich, wenn sich alle in Frage kommenden Einzelpersönlichkeiten und Gruppierungen endlich gemeinsam und ohne Vorbedingungen an einen Tisch setzen und den großen Wurf schaffen“, so Wiener abschließend.