Aktuelles, Landesweit / Freitag, 12.Dezember.2014

PRO-Bewegung war einer der Wegbereiter von Pegida

“Die PRO-Bewegung war einer der Wegbereiter neuer islamkritischer Protestformen, wie sie aktuell Pegida in Dresden und viele ihrer Ableger in ganz Deutschland praktizieren”, zeigt sich der PRO-KÖLN-Stadtrat und neu gewählte stellvertretende PRO-NRW-Vorsitzende Markus Wiener überzeugt.

Markus Wiener

Markus Wiener

“Wenn man z.B. Bilder und Videos der ersten PRO-KÖLN-Demonstrationen gegen die Ehrenfelder Großmoschee aus dem Jahr 2007 mit denen der ersten Pegida-Spaziergänge gegen Islamisierung vergleicht, wird schnell deutlich, dass sich dabei vieles ähnelt: vom bürgerlichen Zuschnitt der Teilnehmer über die absolute Friedfertigkeit der Aktionsformen bis hin zu der Art von nicht perfekt durchgestylten Transparenten, Losungen und Forderungen.

Die Bürgerbewegungen PRO KÖLN und PRO NRW haben zudem schon vor Jahren zusammen mit einer islamkritischen Bloggerszene die geistig-politische Saat gelegt für eine breite, konsensfähige Islamkritik, wie wir sie dieser Tage erleben. Viele unserer Aktivisten der ersten Stunde haben dafür einen hohen Preis zahlen müssen: von staatlichen Repressionen über gesellschaftliche Ächtung und berufliche Existenzvernichtung bis hin zu knapp vereitelten islamistischen Mordanschlägen. Auch war es die PRO-Bewegung, die in späteren Jahren mit gezielten öffentlichen Provokationen frühzeitig die gefährlichsten Islamisten in Deutschland entlarvt hat. Eigentlich erst seit den schweren salafistischen Ausschreitungen nach unserem Zeigen der Mohammed-Karikaturen im Jahr 2012 nahm eine breite Öffentlichkeit von dieser Gefahr für unser Gemeinwesen Notiz. Einer Gefahr, die heute sogar in Dschihadismus und offene Terrorunterstützung ausgeartet ist.”

Die derzeit stattfindenden überparteilich organisierten Demonstrationen durch Pegida und diverse Ableger im ganzen Bundesgebiet fußten bewusst oder unbewusst auf vielem von dem, was PRO KÖLN und PRO NRW vorbereitet haben, so der 38jährige Politologe Wiener weiter: “Diese neue Bewegungsform hat aber nun den Vorteil, noch nicht einer jahrelangen massiven Stigmatisierung und Zersetzung durch Medien und staatliche Organe ausgesetzt gewesen zu sein. Denn in der Tat muss man natürlich konstatieren, dass mediale Verteufelung sowie staatliche Repressions- und Unterwanderungsmaßnahmen verschiedenster Art es ganz normalen Bürgern im Laufe der Jahre enorm erschwert haben, öffentlich Gesicht zu zeigen für die PRO-Bewegung. Dies ist zumindest jetzt bei Pegida noch nicht der Fall. Diesen Vorteil gilt es im Sinne der übergeordneten politischen Ziele – der Verhinderung der Islamisierung und Überfremdung unseres Vaterlandes – zu nutzen.

Auch die PRO-Bewegung bringt sich daher uneigennützig in diese neue Bewegungsform mit ein. Was andere Mitstreiter dabei vielleicht mehr an gesellschaftlicher Reputation oder wirtschaftlicher Potenz einbringen können, gleichen wir durch wertvolle Erfahrungen und Steherqualitäten aus. Ein Gewinn für die islamkritische Bewegung im ganzen ist diese neuartige überparteiliche Aktionsform auf jeden Fall. Solange dabei die wenigen wirklichen Extremisten und Gewalttäter auf Abstand gehalten werden können, die eine bloße Instrumentalisierung der Bewegung zu anderen Zwecken versuchen, müssten sonstige organisatorische Probleme oder Gruppenegoismen eigentlich beherrschbar bleiben.”

Der nächste überparteiliche Abendspaziergang im Sinne des Dresdener Pegida-Vorbildes findet in unserer Region am Montag in der Bonner Innenstadt statt, ab Januar 2015 soll es zudem dann auch in Köln losgehen.

 

 

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