Aktuelles / Donnerstag, 23.Juni.2011

PRO-BEWEGUNG fordert Volksabstimmung zum Euro

Als Ersatz für demokratische Mitbestimmung scheint es in Deutschland die Meinungsumfragen zu geben. Die geben dann das gute Gefühl, wie es gewesen wäre, wenn man als Bürger hätte mitbestimmen dürfen. So auch bei der Frage nach der Existenz des Euro. Nach einer Umfrage, die vom Nachrichtensender N24 (gehört zum börsenorientierten Medienunternehmen ProSiebenSat1 Media AG) in Auftrag gegeben worden ist, plädierten 56 % für eine Beibehaltung des Euro und 42 % für eine Wiedereinführung der D-Mark. Nach Lesart der Massenmedien hätten die Deutschen „ihren Frieden mit dem Euro gemacht“.

Der Vorsitzende der PRO-BEWEGUNG, Rechtsanwalt Markus Beisicht, erklärte zu dem Umfrageergebnis, seine Partei vertrete die Interessen der 42 % D-Mark-Befürworter:

Markus Beisicht

„Das Ergebnis der Umfrage ist eine schallende Ohrfeige für die Euro-Gesundbeter. Obwohl es in den Massenmedien kaum kritische Stimmen gegen den Euro gibt, obwohl alle im Bundestag befindlichen Parteien den Euro befürworten, wird diese Weich-Währung von fast der Hälfte der Bevölkerung abgelehnt. 42 % der Bevölkerung haben, das ist der derzeitige Zustand unserer Demokratie, keine Stimme im höchsten deutschen Parlament. Die PRO-BEWEGUNG spricht für diese große Zahl von Menschen, die sich trotz Medienmanipulation ein freies Urteil bewahrt haben. Es wird Zeit, dass diese große Zahl von Deutschen endlich auch im Bundestag vertreten und von den Medien wahrgenommen wird.

Wenn sich die Altparteien so sicher wären über ihre Politik, dann könnten sie sofort einem Volksentscheid über den Euro zustimmen. Dann allerdings müssten alle Argumente auf den Tisch, so wie dies in der Schweiz der Fall ist, wo es echte Mitbestimmung der Bürger gibt. Bei der Möglichkeit der freien Diskussion sehe ich die Chancen als sehr hoch an, dass die Zahl der D-Mark Befürworter, die in der derzeitigen Situation zudem kaum eine realistische Möglichkeit zur Umsetzung dieses ambitionierten Planes sehen, erheblich steigen wird. Massenmedien und Altparteien verkünden ja seit Jahren, dass es keine Alternative zum Euro gebe. Und auch über die Folgen, dieser neuen Transfer-Union werden die Bürger im Unklaren gelassen.

Wir fordern deshalb klipp und klar einen sofortigen Volksentscheid über den Euro.“